Mohammad Djavad Zarif fügte hinzu, dass die gegenwärtigen Atomverhandlungen zwischen dem Iran und der G5+1 eine historische Gelegenheit bieten, allen Differenzen ein Ende zu setzen.
Es gebe bei diesen Verhandlungen Fortschritte, so Zarif, doch seien noch nicht alle Differenzen ausgeräumt. Im übrigen sei es eine falsche Annahme, dass die Sanktionen den Iran an den Verhandlungstisch gebracht hätten. Dass der Iran sein Atomprogramm mit ausschließlich friedlichen Zielen verfolge, könne wissenschaftlich nachgewiesen werden.
Zur Bedrohung Irans durch die ISIS sagte Zarif, dass diese ISIS eine Gefahr für den Irak, Syrien und die gesamte Region darstelle, von der Iran ein Teil ist.
Die Behauptung des CNN-Reporters, der irakische Ministerpräsident sei ein Handlanger Irans, wies Zarif als haltlos zurück. Vielmehr unterstütze der Iran die Souveränität und territoriale Integrität Iraks. Die dortige Demokratie befinde sich allerdings noch im Aufbau.