31 Mai 2014 - 09:41
12 Tote bei Angriffen auf Houthis

Im Jemen hat es bei Angriffen salafistischer Extremisten auf Houthis mindestens 12 Tote gegeben.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, haben in Jemen mindestens 12 Menschen ihr Leben verloren, als Salafisten im Westen des Landes in feigen Anschlägen gegen die Houthi-Minderheit im Land verübt hat.
Beamte erklärten am Freitag dass die Angriffe auf Houthi-Kämpfer und Stammesführer durch die salafistische Islah-Partei verübt worden waren. Diese hatte am späten Donnerstag in der Stadt Amran,etwa 52 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Sanaa ein Blutbad angerichtet.
Die Houthis kämpfen bereits seit mehreren Jahren gegen die zentrale Regierung, welche sich weigert die Rechte der Minderheit anzuerkennen, und diese mit Füßen tritt.
Sie beschuldigen die Regierung an politischer, wirtschaftlicher und religiöser Marginalisierung des Landes schuld zu sein und die Schiiten als Abrünstige zu betrachten.
Im Februar hatte die jemenitische Regierung zugestimmt den veramten Staat in eine Federation zu verwandeln. Dies würde vier Regionen erstellen, vier im Nordne und zwei im Süden, durch welche ethnische Kämpfe verhindert werden sollen. Die Pläne der Regierung wurden jedoch von beiden Seiten abgelehnt. Jeweils von Separatisten und auch den Houthi-Kämpfern.