16 April 2014 - 09:09
Drei Reporter in Syrien getötet

Am Montagmorgen sind bei einem Angriff der Takfiri-Milizen in der syrischen Stadt Maalula, drei Reporter des libanesischen Fernsehsenders al-Menar getötet worden.

Laut al-Menar wurden sie kurz nachdem die syrische Armee die vollständige Kontrolle über diese Stadt zurückerobert hatte, von den Milizen  beschossen.

Das Journalisten-Schutz-Komitee CPJ mit Sitz in den USA, bezeichnete Syrien als das gefährlichste Land für  Reporter und machte die al-Kaida Milizen für die Entführung und Ermordung von Journalisten – auch im Irak - verantwortlich.

Das Medienbüro der iranischen Botschaft in Beirut gab als Reaktion auf diese Taten der Takfiri-Gruppen bekannt:  "Dieses Verbrechen geschah im Rahmen der Interessen des zionistischen Regimes und zur Unterdrückung des Rufs nach Gerechtigkeit. Doch dieser Ruf wird über den Sender al-Menar, welcher stets der Vorreiter bei der Verteidigung des Islams war, deutlicher denn je zu hören sein."