Die Demonstranten skandierten: "Präsident, wir sind an deiner Seite!" Dabei schwenkten sie palästinensische Nationalflaggen und die Banner der Fatah-Bewegung. Aber auch Vertreter anderer Parteien waren vertreten.
Abbas war zugleich mit US-Präsident Barack Obama zu einer Unterredung über den Friedensprozess im Nahen Osten ins Weiße Haus eingeladen. Dabei sollten die Möglichkeiten ausgelotet werden, direkte Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern zu verlängern. Diese würden anderenfalls Ende April enden. Bislang zeichnen sich keinerlei Ergebnisse ab.
Die Palästinenser fürchten zudem, Israel könnte sich weigern, eine vierte und letzte Gruppe von Häftlingen wie vereinbart am 28. März freizulassen. Seit Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen waren bereits 78 von 104 palästinensischen Langzeithäftlingen freigekommen, 26 weerden weiter festgehalten.