Teheran halte sich an die Vereinbarungen des NPT Vertrages, bestehe allerdings auf dem Recht aller Mitglieder auf Nutzung der Nukleartechnologie zu friedlichen Zwecken, bekräftigte Rohani beim Treffen von Präsidenten und weiteren hochrangigen Politikern Zentralasiens, Russlands und Chinas in Bischkek, der Hauptstadt Kirgisistans.
Zum Atomkonflikt zwischen Iran und dem Westen sagte Rohani bei dieser
Gelegenheit: Die meisten UN-Mitgliedsländer wie auch die 120 Mitglieder
der Blockfreien Staaten lehnen die illegitimen, politisch motivierten
Sanktionen gegen den Iran ab.
Die Syrien-Krise war ein zentrales
Thema auf dem SCO-Gipfel. Dazu bemerkte Rohani, dass diese sich nur auf
politischem Wege und insbesondere ohne eine ausländische
Militärintervention lösen lasse. Bereits Gewaltandrohungen seien
kontraproduktiv. Statt dessen müßten sich alle in diesen Konflikt
involvierten Parteien, auch der Iran, für eine Verhandlungslösung
einsetzen. Die Aufrüstung der Rebellen, wozu offenbar auch chemische
Waffen gehören, bilde dabei das größte Hindernis.