13 September 2013 - 19:30
Rohani: Iran hält sich an den NPT-Vertrag

Der Präsident der IR Iran, Hassan Rohani, hat gestern auf dem Gipfel der Schanghaier Kooperationsorganisation (SCO) den Atomsperrvertrag und einen Abrüstungsprozess für Frieden und Stabilität in der Region als absolut notwendig bezeichnet.

Der Präsident der IR Iran, Hassan Rohani, hat gestern auf dem Gipfel der Schanghaier Kooperationsorganisation (SCO) den Atomsperrvertrag und einen Abrüstungsprozess für Frieden und Stabilität in der Region als absolut notwendig bezeichnet.

Teheran  halte sich an die Vereinbarungen des NPT Vertrages, bestehe allerdings auf dem Recht aller Mitglieder auf Nutzung der Nukleartechnologie zu friedlichen Zwecken, bekräftigte Rohani beim Treffen von Präsidenten und weiteren hochrangigen Politikern Zentralasiens, Russlands und Chinas in Bischkek, der Hauptstadt Kirgisistans.

Zum Atomkonflikt zwischen Iran und dem Westen sagte Rohani bei dieser Gelegenheit: Die meisten UN-Mitgliedsländer wie auch die 120 Mitglieder der Blockfreien Staaten lehnen die illegitimen, politisch motivierten Sanktionen gegen den Iran ab.

Die Syrien-Krise war ein zentrales Thema auf dem SCO-Gipfel. Dazu bemerkte Rohani, dass diese sich nur auf politischem Wege und insbesondere ohne eine ausländische Militärintervention lösen lasse. Bereits Gewaltandrohungen seien  kontraproduktiv. Statt dessen müßten sich alle in diesen Konflikt involvierten Parteien, auch der Iran, für eine Verhandlungslösung einsetzen. Die Aufrüstung der Rebellen, wozu offenbar auch chemische Waffen gehören, bilde dabei das größte Hindernis.