31 August 2013 - 19:30
Oberkommandierender der Revolutionsgarde: Begrenzte Militärintervention in Syrien ist eine Einbildung

Die US-Auffassung, eine Militärintervention in Syrien begrenzen zu können, sei nichts anders als eine Einbildung. Das sagte der Oberkommandierende der Revolutionsgarde.

Die US-Auffassung, eine Militärintervention in Syrien begrenzen zu können, sei nichts anders als eine Einbildung. Das sagte der Oberkommandierende der Revolutionsgarde. Der Misserfolg der Anführer des Weißen Hauses bei der in Betracht gezogenen Bildung einer Allianz zur neuen Kriegsführung in der Region habe die Amerikaner gezwungen, sich mit einem zeitlich beschränkten Militärschlag zufrieden zu geben, sagte  Generalmajor Mohammad Ali Jafari und deutete am Rande der Sitzung des Obersten Rates für die Nationale Sicherheit  auf die jüngsten Bedrohungen der USA über den Militärschlag gegen Syrien. Dabei würden diejenigen, die sich an dieser Intervention der USA beteiligen mit baldigen Krisen in ihrer nationalen Sicherheit konfrontiert, so Jafari. Genauso wie die Interventionen der USA in die islamische Welt bislang zur Verbreitung des Extremismus, der Gewalt und des Terrorismus geführt haben, würde auch ein Militärschlag gegen Syrien den Prozess der Verbreitung des Extremismus verschärfen und dies würde wie in Afghanistan und dem Irak nichts anders mit sich bringen als Leid, Obdachlosigkeit und Massaker an unschuldigen Menschen, sagte Jafari und warnte die kriegslüsternen Menschen davor.