Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sind mindestens 14 Menschen im irakischen Samarra ums Leben gekommen, als bei einem Iftartreffen bewaffnette Terroristen das Feuer auf Fastende eröffnet hatten. Es war der erste Anschlag seit Beginn des Ramadhan. Seit April wurden mehr als 2600 Menschen getötet. Der Bürgermeister der Ortschaft, Meyasser Abdul Mohsin erklärte dass drei Soldaten unter den Toten waren und vier von ihnen verwundet worden sind. Die Angreifer hatten sich einem Lastwagen des Ölministeriums genährt und die Männer, welche sich gerade zum Iftar niedergelassen hatten, angegriffen. Sie schossen auf den Wagen ein und setzten diesen dann in Brand. Elf Polizisten kamen ums Leben. Viele der Toten waren zur Unkenntlichkeit verbrannt, als die Polizei eintraf. Bisher hat sich keine der Gruppierungen zu dem Anschlag bekannt. Extremistische Milizen der Al Qaeda, die mit westlichen Geheimdiensten in engem Kontakt stehen, werden die Verwicklungen in die Anschläge nachgesagt. Irakische Sicherheitskräfte haben sich währendessen schwere Ausschreitungen mit Milizen geliefert, die versucht hatten einen mit Sprengstoff beladenen Lastwagen in eine Stadthalle bei Ramadi zu lenken. Dabei wurden zwei Polizisten getötet und vier verletzt. Die Sicherheitstruppen waren in der Lage die Terroristen zu töten, konnten jedoch die Explosion des Lastwagens nicht mehr verhindern.
10 Juli 2013 - 19:30
News ID: 439642
Im Irak sind bei einem Iftarprogramm mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen.