Saudi-Arabien hat im Verlauf des laufenden und vorigen Jahres knapp 800.000 Ausländer ohne Arbeitserlaubnis ausgewiesen. Das Königreich habe eine „Aktion scharf“ gegen sich illegal im Land befindliche Arbeitskräfte begonnen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg heute unter Berufung auf saudi-arabische Behörden. Mit diesem Schritt soll die Jugendarbeitslosigkeit gesenkt werden. Im Jahr 2012 wurden nach Angaben der Einwanderungsbehörden 575.000 Menschen ausgewiesen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres folgten weitere 200.000 nach. In Saudi-Arabien mit rund 29 Millionen Einwohnern leben nach Schätzungen mehr als 9, 4 Millionen ausländische Arbeitskräfte. Die häufigsten Herkunftsländer sind laut offiziellen Statistiken arabische Staaten wie Ägypten und der Jemen sowie die Philippinen, Indien und Pakistan.
3 April 2013 - 19:30
News ID: 405969
Saudi-Arabien hat im Verlauf des laufenden und vorigen Jahres knapp 800.000 Ausländer ohne Arbeitserlaubnis ausgewiesen.