24 Februar 2013 - 20:30

Ein in israelischer Haft ums Leben gekommener Palästinenser ist nach Angaben des Chefpathologen der Palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah an den Folgen „extremer Folter“ gestorben.

Ein in israelischer Haft ums Leben gekommener Palästinenser ist nach Angaben des Chefpathologen der Palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah an den Folgen „extremer Folter“ gestorben.

Saber Alul äußerte sich gestern, nachdem er einer Autopsie israelischer Experten des am Vortag gestorbenen Arafat Jaradat beigewohnt hatte. Von israelischer Seite hieß es, die Todesursache stehe noch nicht fest. Jaradat aus der Nähe von Hebron war am 18. Februar festgenommen worden. Aus Protest waren gestern etwa 4.500 Palästinenser in israelischer Haft in einen eintägigen Hungerstreik getreten. In Israel wird befürchtet, dass der Tod des Häftlings einen dritten Palästinenseraufstand, eine neue Intifada, auslösen könnte.