10 August 2012 - 19:30

Das israelische Besatzerregime plant die Aufteilung der Plätze und Räumlichkeiten der Al Aqsa-Moschee zu den täglichen Gebetszeiten.

Das geht aus einem Bericht der iranischen Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf eine asiatische Zweigstelle hervor.

 

Der radikale israelische Knesset-Abgeordnete Arye Aldar hatte in der Knesset einen Entwurf zu dieser Aufteilung eingebracht, was bei den Palästinensern auf große Proteste gestoßen ist.

 

Als Grund für den Entschluss nannte Aldar die Tatsache, dass die Al Aqsa-Moschee sowohl bei den Muslimen wie auch bei den Juden als heilige Stätte gelte.

 

Es müsse deshalb geregelt sein, dass Muslime und Juden zu bestimmten Feierlichkeiten die Räumlichkeiten und Plätze des Gotteshauses nutzen können.

 

Der Leiter des türkischen Waqf-Rates, Abdel Azim Salhab, sagte in diesem Zusammenhang, sicherlich wird dieser Entschluss zu noch mehr Spannungen und Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Juden führen.

 

Die negativen Auswirkungen wird vor allen Dingen Israel zu spüren bekommen. Die Al Aqsa-Moschee gehört den Muslimen und die Juden haben absolut kein Recht auf das Gotteshaus, so Azim Salhab.

 

Er sagte: Niemals werden sich die Muslime einem solchen Plan beugen.