Saddam Hussain hatte mit ausländischer Unterstützung, vor allem aus Amerika und auch Deutschland Giftgasangriffe geflogen, bei denen viele tausende Schiiten und Kurden ums Leben gekommen waren. Mehr als 7000 Menschen sollen schwer verletzt worden sein.
Die Tragödie von Halabja wird bei Experten mit den Nuklearangriffen der Amerikaner auf Japan im Jahre 1945 verglichen.
Irak ist einer der 120 Unterzeichner der Genfer Protokole von 1925, welche die Einsätze chemischer und biologischer Waffen verbietet. Dennoch hatte Saddam Hussain den Einsatz solcher Waffen gegen die Islamische Republik Iran, und letztlich auch gegen seine eigene Bevölkerung durchgeführt.
Bis heute leiden Millionen Iraker an den späten Folgen dieser Angriffe. Fehlgeburten, Behinderungen und schwere Beeinträchtigung von Erbgut und Erbmasse ist in Irak immernoch aktuell.
Wie im iranischen Shalamcheh, wurde auch in Halabjah der weitausgelegte Einsatz chemischer Waffen durch westliche Regierung erprobt. Experten, welche sich über die starken und sehr verherrenden Auswirkungen dieser Bomben nicht einig sind, beschuldigen auch die Bundesregierung an einer Teilnahme, was die Herstellung dieser menschenverachtenden Waffen angeht.





Die Fotos wurden von der Iranischen Nachrichtenagentur IRNA übernommen.