Das teilte die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur WAFA mit.Als inakzeptabel für die Palästinensische Autonomiebehörde erwies sich der Umstand, dass der israelische Vorschlag aus den Verhandlungen Fragen ausschließt, die das besetzte Ostbeitolmoqaddas und das Schicksal der palästinensischen Flüchtlinge betreffen.„Die Bildung eines palästinensischen Staates in zeitlichen Grenzen ist unannehmbar. Eine solche Variante wird nicht zu einem realen Frieden führen“, so Nabil Abu Rudeinah, der Pressesprecher von Mahmud Abbas, dem Chef der palästinensischen Autonomiebehörde. Es sei an der Zeit, eine Entscheidung über einen endgültigen Status und über die Bildung eines palästinensischen Staates in den Grenzen vor dem Krieg 1967 zu treffen.Wie die WAFA weiter berichtete, handle es sich bei der Stellungnahme von Abu Rudeinah um eine Reaktion auf eine Mitteilung in israelischen Medien, laut welcher der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu über eine vorübergehende Beilegung des israelisch-palästinensischen Konflikts gesprochen hat.
27 Dezember 2010 - 20:30
News ID: 218824
Die Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde hat sich in der Nacht zum Dienstag gegen einen Vorschlag zur vorübergehenden Beilegung des Konflikts mit Israel ausgesprochen.