14 Dezember 2010 - 20:30

Zwei Terroranschläge auf Trauernde im Südostiran kosteten mindestens 30 Menschen das Leben.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sollen in der südostiranischen Stadt Chabahar, nahe der Grenze zu Pakistan Anschläge auf trauernde Schiiten durchgeführt worden sein.
In unmittelbarer Nähe der Imam Hussain Moschee, soll ein Sprengsatz explodiert worden sein, durch welchen mindestens 38 Menschen getötet worden und viele Mehr verletzt wurden. Wie die lokalen Behörden berichten sollen bisher bereits 60 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert worden sein.
Es sei nicht genau ersichtlich wieviele Menschen in den Anschlägen getötet oder verletzt worden sind, die Zahlen seien reine Schätzungen.
"Der Hauptangreifer der bei den Anschlägen getötet wurde, konnte ausfindig gemacht werden. Eine Anzahl von Iranern wurden festgenommen." So der Bürgermeister von Chabahar Ali Bateni gegenüber der Nachrichtenagentur IRNA am Mittwoch.
Ein zweiter Angreifer soll gesichtet worden sein, und vor der Detonation seiner Sprengsätze von den Polizisten verhaftet worden sein.
"Es gab zwei Terroristen, die von der Polizei ausfindig gemacht werden konnten, jedoch konnte die Polizei nicht gegen sie vorgehen, da sie eine ihrer zwei Sprengstoffwesten detonierten,bevor die Polizei tätig wurde."
Wie die Behörden hinzufügten, waren in den letzten drei Tagen bereits Bombendrohungen eingegangen.