Sechs Menschen wurden getötet und vier
weitere verletzt, berichtete dpa unter Berufung auf irakische
Sicherheitsquellen aus dem Norden des Landes. Demnach seien am
Donnerstagabend bei der Explosion einer Autobombe auf dem Weg einer
irakischen Patrouille im Osten von Mossul zwei Iraker, darunter ein
Zivilist, ums Leben gekommen. Bei einem Bombenanschlag im Westen von
Mossul seien drei irakische Polizisten getötet und vier weitere Iraker
verletzt worden. Den irakischen Sicherheitskräften gelang es bei einem
Angriff auf Al Sehha, den nördlichen Stadtteil von Mossul, sechs
Personen festzunehmen und drei Bomben zu entschärfen.
Einem weiteren
Bericht zufolge wurde bei einem Granatangriff auf ein Wohnviertel in
Sadr-City, im Osten von Bagdad, ein Haus zerstört und mindestens ein
Kind getötet. Bis jetzt hat sich niemand zu diesem Anschlag bekannt.
Bei
einer Bombenexplosion in einem Kleinbus in der Nähe von Bakuba in der
nordostirakischen Provinz Dijala kam gestern eine Irakerin ums Leben.
Zwei weitere Zivilisten erlitten dabei Verletzungen, gab die Polizei
von Dijala laut der Nachrichtenagentur Xinhua bekannt.
Ferner
starben am Donnerstag drei irakische Bürger bei einem Verkehrsunfall
mit einem US-Militärfahrzeug. Der Unfall ereignete sich im Westen von
Kut, 180 Kilometer südwestlich von Bagdad, berichtete dpa.
2 September 2010 - 19:30
News ID: 202325
Wieder einmal sind zahlreiche Menschen bei den Anschlägen vom Donnerstag im Irak getötet worden.