2 September 2010 - 19:30

Wieder einmal sind zahlreiche Menschen bei den Anschlägen vom Donnerstag im Irak getötet worden.

Sechs Menschen wurden getötet und vier weitere verletzt, berichtete dpa unter Berufung auf irakische Sicherheitsquellen aus dem Norden des Landes. Demnach seien am Donnerstagabend bei der Explosion einer Autobombe auf dem Weg einer irakischen Patrouille im Osten von Mossul zwei Iraker, darunter ein Zivilist, ums Leben gekommen. Bei einem Bombenanschlag im Westen von Mossul seien drei irakische Polizisten getötet und vier weitere Iraker verletzt worden. Den irakischen Sicherheitskräften gelang es bei einem Angriff auf Al Sehha, den nördlichen Stadtteil von Mossul, sechs Personen festzunehmen und drei Bomben zu entschärfen.
Einem weiteren Bericht zufolge wurde bei einem Granatangriff auf ein Wohnviertel in Sadr-City, im Osten von Bagdad, ein Haus zerstört und mindestens ein Kind getötet. Bis jetzt hat sich niemand zu diesem Anschlag bekannt.
Bei einer Bombenexplosion in einem Kleinbus in der Nähe von Bakuba in der nordostirakischen Provinz Dijala kam gestern eine Irakerin ums Leben. Zwei weitere Zivilisten erlitten dabei Verletzungen, gab die Polizei von Dijala laut der Nachrichtenagentur Xinhua bekannt.
Ferner starben am Donnerstag drei irakische Bürger bei einem Verkehrsunfall mit einem US-Militärfahrzeug. Der Unfall ereignete sich im Westen von Kut, 180 Kilometer südwestlich von Bagdad, berichtete dpa.