Der Verantwortlicher für internationale
Beziehungen bei der Hezbollah im Libanon reagierte scharf auf die
Forderung des französischen Präsidenten Sarkozys an das zionistische
Regime; dieses solle Paris rechtzeitig vor einem Angriff auf Beirut
benachrichtigen, damit es die französischen Friedenstruppen dort
zurückziehen kann.
Amar Mussawi sagte: Das ist der größte Skandal für die Welt; das
bedeute, dass die Weltgemeinschaft es als Recht Israels sieht, den
Libanon anzugreifen. Damit wird die Botschaft gegeben, dass die
Friedenstruppen im Süden Libanons eigentlich nicht für die Sicherheit
der Region und Verhinderung israelischer Übergriffe dort sind.
Mussawi
sagte: Solche Äußerungen von dem Staatschef eines großen europäischen
Landes, das sich an einem UN-Friedensauftrag beteiligt, sind
gefährlich. Wenn diese Truppen keine Garantie für die Sicherheit
Libanons bieten, dann müsse man ihre Anwesenheit überhaupt noch einmal
überdenken.
17 September 2010 - 19:30
News ID: 193148
Sarkozy sorgt durch seine skandalösen Äußerungen in Libanon für Empörung.