Laut der Nachrichtenagentur „Abna“ unter Berufung auf „Arabi 21“ betonte der pensionierte libanesische Brigadegeneral „Yareb Sakhr“, ein libanesischer Experte für militärische und strategische Fragen, dass Teheran weiterhin Trümpfe auf regionaler Ebene habe, von denen die wichtigsten seine Verbündeten seien.
Sakhr, der für seine antiiranischen und anti- Hisbollah-Positionen bekannt ist, erklärte, dass der Ansatz Amerikas gegenüber Iran angesichts der zahlreichen diskutierten Optionen, darunter militärischer Druck, Verhandlungen, Verschärfung der Sanktionen und Blockade, weiterhin unklar bleibe.
Er sagte, es sei unwahrscheinlich, dass eine Blockade zu einem Regimewechsel führen könne, da Teheran weiterhin von der Ausdehnung seiner Landgrenzen und seinen Beziehungen zu einer Reihe von Nachbarländern profitiere.
Was die Zukunft der Beziehungen zwischen Iran und der Hisbollah betrifft, so sagte Sakhr, dass die Erfahrung der Vergangenheit gezeigt habe, dass Teheran möglicherweise bereit sei, in einigen Dossiers Zugeständnisse zu machen, aber seine Verbündeten in der Region nicht einfach fallen lasse.
Er erklärte, dass die Ansarullah-Bewegung im Jemen, der Hashed al-Shaabi im Irak und die Hisbollah im Libanon die vorgeschobenen Verteidigungslinien des Iran zur Sicherung seiner regionalen Interessen seien. Er fügte hinzu, dass die Hisbollah eine besondere Stellung in der Widerstandsachse einnehme, da sie für den Zugang zum östlichen Mittelmeerraum von entscheidender Bedeutung sei.
Dieser libanesische Experte, ohne auf die Untätigkeit und das tödliche Schweigen der libanesischen Regierung bezüglich der Situation im Süden des Landes einzugehen, sagte, dass das zionistische Regime in letzter Zeit seine Vorherrschaft innerhalb des libanesischen Territoriums stark ausgebaut habe.
Your Comment