Wie die Nachrichtenagentur ABNA unter Berufung auf Al Jazeera berichtet, erklärte eine hochrangige libanesische offizielle Quelle, dass die neue Runde der Gespräche zwischen dem Libanon und dem zionistischen Regime, die am Dienstag in Rom begonnen hatte, beendet sei und ihre Fortsetzung für Donnerstag geplant sei. Diese Gespräche konzentrierten sich auf die Frage der Grenzen und die Mechanismen zur Überwachung der Umsetzung von Sicherheitsvorkehrungen, einschließlich des Abzugs der zionistischen Armee und der Entwaffnung der Hisbollah.
Dies ist die zweite Runde der dreitägigen Gespräche in Rom, die im Anschluss an 5 vorherige Verhandlungsrunden in Washington stattfindet. Die libanesische Quelle fügte hinzu, dass die libanesische Delegation ihren Vorschlag zu den Grenzen in der politischen Sitzung vorgelegt habe.
Al Jazeera schreibt, dass der bemerkenswerte Punkt in dieser Runde darin bestand, dass die zionistische Delegation zum ersten Mal von ihrer Bedingung abgerückt ist, die „Entwaffnung der Hisbollah“ vor der Diskussion über die Grenzen zu priorisieren.
Die libanesische Delegation hat vorgeschlagen, die Gebiete „Al-Khayam“ oder „Bint Jbeil“ als neue Testzonen zu bestimmen. In diesen Zonen übernimmt die libanesische Armee die volle Sicherheitsverantwortung, während die zionistischen Streitkräfte im Gegenzug einen begrenzten Rückzug durchführen würden.
Parallel zu diesen Gesprächen haben sich die innerlibanesischen Spannungen verschärft. Scheich Naim Kasem, der Generalsekretär der Hisbollah, forderte die libanesische Regierung auf, „feldmäßige Zugeständnisse“ zu unterlassen, und verlangte die Beachtung der nationalen Souveränität des Libanon.
Diese Gespräche finden vor dem Hintergrund statt, dass seit Beginn der Auseinandersetzungen im März letzten Jahres nach Angaben libanesischer Behörden 4333 Menschen getötet, über 12.000 verletzt und über eine Million Menschen vertrieben wurden. Das zionistische Regime hat die erklärte Waffenruhe im Libanon wiederholt gebrochen und während seiner behaupteten Waffenruhe Tausende Libanesen getötet und verletzt.
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