Wie die Nachrichtenagentur Abna unter Berufung auf Rai al-Youm berichtet, schrieb der israelische Fernsehsender Kanal 12 (des zionistischen Regimes), dass Tel Aviv gegenüber den Entwicklungen im amerikanischen Krieg gegen die Islamische Republik Iran in Verzweiflung und Frustration geraten sei. Diese Frustration hat zwei Hauptgründe: Erstens konnten die amerikanischen Angriffe aufgrund mangelnder Intensität den Iran nicht zur Kapitulation zwingen; zweitens wird Tel Aviv vom Entscheidungsprozess in dieser Angelegenheit ausgeschlossen.
In diesem Zusammenhang erklärt der Militäranalyst der Zeitung «Maariv» unter Berufung auf informierte Sicherheitskreise: «Diese Runde der Auseinandersetzungen ähnelt von Tag zu Tag mehr einem "Medienbetrug", bei dem echte strategische Pläne äusserst rar sind.»
Dieser zionistische Analyst schrieb unter Hinweis auf die zunehmende Zahl der Angriffe der US-Armee auf den Iran in den letzten zwei Wochen, dass es den Iranern dennoch gelungen sei, die Gleichung zu ihren Gunsten umzukehren, und dass sie nun zum bestimmenden Faktor in der Weltwirtschaft geworden seien. Der Iran habe die Strasse von Hormus geschlossen und bereite sich mit Hilfe von Stellvertreterkräften im Jemen auch auf die Schliessung der Strasse von Bab al-Mandab vor. Die Amerikaner führten derweil eine verspätete Verteidigungsschlacht in den südlichen und westlichen Gebieten des Iran.
Die Zionisten sind der Ansicht, dass diese Angriffe trotz ihres Umfangs nicht zu einem Regimewechsel im Iran, zur Einstellung des Atomprogramms und zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus führen werden.
Nach Angaben von Quellen in Tel Aviv brauchen die Amerikaner eine Art militärische Show und das Vortäuschen eines grossangelegten Angriffs in der Hoffnung, dass diese Inszenierung Wirkung zeigt und die Situation gegenüber dem Iran verändert. Doch angesichts des Fehlens eines Kriegsplans und des Fehlens von Bodentruppen für das Eindringen in die Zentren des Atomprogramms oder für das Eindringen in die Region Hormus zur Bodenkontrolle und Verhinderung der Seeblockade scheinen die Amerikaner nicht bereit zu sein, umfangreiche und kraftvolle Aktionen gegen den Iran zu unternehmen.
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