13 Juli 2026 - 09:29
Source: ABNA
Ägyptens Außenminister: Das Projekt „Großisrael“ wird nicht verwirklicht werden

Der ägyptische Außenminister erklärte, dass das sogenannte Projekt „Großisrael“ und alle Versuche, den Nahen Osten neu zu gestalten, zum Scheitern verurteilt seien.

Wie die Nachrichtenagentur ABNA unter Berufung auf „Russiya al-Yaum“ berichtet, erklärte der ägyptische Außenminister Badr Abdel Aati, dass die Entwicklungen in der Region seit dem 7. Oktober 2023 gezeigt hätten, dass jegliche Versuche, Hegemonie durchzusetzen oder die Karte des Nahen Ostens nach einseitigem Willen neu zu zeichnen, erfolglos bleiben würden.

Er betonte, dass alle künftigen regionalen Regelungen auf Zustimmung und Konsens der Länder der Region basieren müssten und dass kein Land, unabhängig von seiner Macht, in der Lage sei, anderen seinen Willen oder seine Vorherrschaft durch Gewalt und militärische Stärke aufzuzwingen.

Der ägyptische Außenminister stellte in seiner Antwort auf eine Frage zum sogenannten Projekt „Großisrael“ und der Neugestaltung des Nahen Ostens ebenfalls klar, dass jeder Plan, der auf der Durchsetzung eines einseitigen Willens beruhe, keinen Erfolg haben werde, und der kollektive Wille der Länder der Region die Grundlage für jeden künftigen Mechanismus sein werde.

Abdel Aati äußerte sich auch zum vierseitigen Mechanismus bestehend aus Ägypten, Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan und sagte, dass dieser Rahmen kein militärisches oder politisches Bündnis sei, sondern eine Plattform für Konsultationen und Koordinierung zwischen den vier einflussreichen regionalen Ländern darstelle.

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