Laut der Nachrichtenagentur der Ahl al-Bayt (ABNA) – der Botschafter und ständige Vertreter Irans bei der UNO lehnte die Freitagssitzung des Sicherheitsrats zur Resolution 2231 ab und kritisierte die Ineffizienz dieses Gremiums. Er sagte: «Die USA und das israelische Regime tragen die volle Verantwortung für die Konsequenzen ihrer illegalen Handlungen und müssen vollständig zur Rechenschaft gezogen werden.»
«Amir Saeid Iravani» sagte am Freitagabend (Ortszeit) vor Journalisten als Reaktion auf die heutige Sitzung des Sicherheitsrats zur ausgelaufenen Resolution 2231 über den Iran: «Wir danken Russland und China für ihre prinzipielle Haltung in der heutigen Sitzung des Sicherheitsrats, die sich gegen die Abhaltung dieser Sitzung richtete, die keine rechtliche Grundlage hatte, und für die Zurückweisung der Behauptungen Frankreichs, Großbritanniens und der USA über die fortgesetzte Gültigkeit und Umsetzung der Resolution 2231 (2015) des Sicherheitsrats.»
Iravani dankte auch Pakistan und Somalia für ihre Stimmenthaltung und die Nichtunterstützung dieser Sitzung und sagte: «Die Resolution 2231 ist am 18. Oktober 2025 ausgelaufen. Seit diesem Datum hat sie keinerlei rechtliche Gültigkeit oder exekutive Wirkung mehr.»
Er stellte klar: «Alle Maßnahmen, Befugnisse, Berichtspflichten und Mechanismen, die auf der Grundlage dieser Resolution geschaffen wurden, sind beendet und haben keine rechtlichen Auswirkungen mehr.»
Iravani fügte in seinen Ausführungen vor Journalisten hinzu: «Daher gibt es keine rechtliche Grundlage für die Vorlage eines Berichts durch den Generalsekretär, die Abgabe von Erläuterungen durch das Sekretariat gegenüber dem Rat oder die Prüfung dieses Themas durch den Sicherheitsrat unter dem Titel "Nichtverbreitung".»
Der Botschafter der Islamischen Republik Iran bei der UNO sagte: «Der Bericht des Generalsekretärs und die heute von Frau Rosemary DiCarlo, der stellvertretenden Generalsekretärin, vorgelegten Erläuterungen verletzen das Mandat des UN-Sekretariats.»
Iravani betonte: «Jegliche Versuche, die Umsetzung der Resolution 2231 fortzusetzen, sei es unter Berufung auf die Note Nr. 507, die etablierte Praxis oder jede andere verfahrenstechnische Rechtfertigung, sind rechtlich nichtig und ungültig. Eine solche Handlung stellt einen offensichtlichen Missbrauch der Verfahren und Befugnisse des Sicherheitsrats dar.»
Der ständige Vertreter Irans bei der UNO betonte: «Die Position Irans zum sogenannten Mechanismus der "automatischen Wiedereinsetzung von Sanktionen" war stets klar und konstant. Diese Position wurde dem Generalsekretär und dem Vorsitzenden des Sicherheitsrats offiziell mitgeteilt und von China und Russland unterstützt.»
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