16 Juni 2010 - 19:30

Zehntausende Iraker demonstrierten in der heiligen Stadt Najaf gegen die amerikanische Belagerung.

Die Demonstranten trugen irakische Flaggen und forderten in Sprechchören den Abzug der Amerikaner. "Ja, ja zur Einheit" und "Sunniten und Schiiten, wir verkaufen unser Land nicht.". Zum 7. Jahrestag der Besetzung des Iraks forderten die Demonstranten auch die Freilassung der inhaftierten Iraker in Gefängnissen quer über dem Irak verteilt.

Sie stampften auf israelische, amerikanische und britische Flaggen und riefen die Besatzer zum Abzug auf. Die Amerikaner und Briten hatten im April 2003 unter falschen Informationen bewusst die Öffentlichkeit an der Nase herumgeführt, und die Weltöffentlichkeit über die Existenz atomarer Waffen im Irak belogen. Tony Blair und Dick Cheney hatten unter Leitung ihres großen Zionistenführers George W. Bush einen Angriffskrieg gegen den Irak gestartet.

Die Invasion wurde unter dem Vorwand die Demokratie in den Irak bringen zu wollen von allen westlichen Ländern und deren Regierungen unterstützt. Sowohl logistisch als auch militäärisch hatten europäische und auch östliche Länder den Krieg im Irak von Anfang an unterstützt. Der Einzug wahabiischer Extremisten aus Saudi Arabien war genau das was Amerikaner geplant hatten, um das Land lange unter seiner Kontrolle halten zu können.
Etwa 1 Millionen Iraker haben seit Kriegsbeginn im Jahre 2003 ihr Leben verloren. Tausende amerikanische Truppen befinden sich nach wie vor im Irak. Später dieses Jahr sollen auch die letzten Amerikaner das Land verlassen.