Laut der Nachrichtenagentur Abna bezeichnete Hakan Fidan, der türkische Aussenminister, an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Anita Anand, der kanadischen Aussenministerin, in Ottawa die Unterzeichnung des Memorandum of Understanding zwischen dem Iran und den USA, die zu einem Waffenstillstand geführt hat, als wichtigen Schritt und sagte, dass die Ausweitung dieses Memorandum auf den Libanon ebenfalls eine positive Entwicklung sei.
Fidan betonte: Es darf nicht zugelassen werden, dass das israelische Regime den Verhandlungsprozess stört, und rief die Weltöffentlichkeit und alle Beteiligten auf, mit Umsicht, Vorsicht und Weitsicht zu handeln.
Er äusserte die Hoffnung, dass die Parteien ihren konstruktiven Kurs fortsetzen und so bald wie möglich eine Einigung über die verbleibenden Fragen erzielen.
Der türkische Aussenminister bewertete auch die dauerhafte Aufrechterhaltung der Schifffahrtsfreiheit und des ungehinderten Durchgangs durch die Strasse von Hormus in den gegenwärtigen Umständen als äusserst wichtig und bekundete erneut die Bereitschaft Ankaras, den Verhandlungsprozess zwischen dem Iran und den USA zu unterstützen.
Fidan bezog sich in einem anderen Teil seiner Ausführungen auf die Entwicklungen in Gaza und warnte davor, dass diese Region nach wie vor in einer äusserst sensiblen und fragilen Lage sei und nicht vernachlässigt werden dürfe.
Er fügte hinzu: Trotz der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft habe Israel seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen, und die Verhinderung der Einfuhr humanitärer Hilfe nach Gaza habe die Lage verschlechtert.
Der türkische Aussenminister fügte hinzu, dass Israel entgegen den Bestimmungen des Waffenstillstands seine militärische Präsenz weiter ausbaue und den Druck auf die Zivilbevölkerung erhöht habe.
Mit Blick auf die Zunahme von Angriffen von Siedlern im Westjordanland, einschliesslich Ost-Jerusalems, bezeichnete er diese Massnahmen als ernsthafte Bedrohung für die Verwirklichung eines dauerhaften Friedens.
Fidan sagte abschliessend: Seine Konsultationen mit der kanadischen Aussenministerin unterstreichen erneut die gemeinsame Position der beiden Länder, die auf einer Lösung der Palästina-Frage auf der Grundlage einer gerechten und nachhaltigen Zwei-Staaten-Lösung beruht.
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