Wie die Nachrichtenagentur Abna berichtet, schrieb das Magazin Foreign Policy in einem Artikel, dass US-Präsident Donald Trump einen freiwilligen Krieg begonnen habe; einen Krieg, der mit einer politischen und militärischen Katastrophe endete, deren langfristige Folgen innerhalb Amerikas und außerhalb des Landes bestehen bleiben würden.
In diesem Bericht heißt es, dass der Krieg Amerikas gegen den Iran eine schwerwiegendere und tiefergehende strategische Niederlage darstellt als der Vietnamkrieg, da er direkte Schläge gegen wichtige US-Interessen geführt und die globale Position dieses Landes geschwächt habe. Dies, während der Vietnamkrieg Amerika nicht daran hinderte, Erfolge im Kalten Krieg zu erzielen.
Die Schwäche Amerikas bei der Führung von Langzeitkriegen
Laut diesem Bericht unterscheidet sich der Krieg gegen den Iran äußerlich von früheren militärischen Niederlagen der USA. In diesem Krieg war der Iran nicht Zeuge einer massiven militärischen Mobilisierung oder Volksproteste, wie sie in Vietnam stattfanden. Das Kriterium für die US-Niederlage ist nicht die Anzahl der getöteten Amerikaner, sondern das Ausmaß des Schadens, der den strategischen Zielen Amerikas zugefügt wurde.
Der Vietnamkrieg konnte trotz hoher menschlicher Verluste die Entwicklung der amerikanischen Macht in der Welt nicht verändern, aber gegenüber dem Iran war es genau umgekehrt; Amerika verließ den Krieg schwächer, als es ihn begonnen hatte. Die militärischen Aktionen der USA offenbarten trotz der Überlegenheit der Ausrüstung die Grenzen der amerikanischen Macht bei der Führung von Langzeitkriegen. Die Angriffe auf iranische Zivilisten, insbesondere auf Kinder in Minab, wurden ebenfalls zum Symbol dieses Krieges.
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