Laut Irna aus Damaskus forderte die Hamas in dieser Erklärung unter Betonung, dass die Zionisten eine passende Antwort auf ihre Maßnahmen erhalten werden, die Einwohner von El-Kuds auf, die Verteidigung der Al-Aksa-Moschee gegenüber den zionistischen Besatzern und Siedlungsbewohnern fortzusetzen. Hamas hat in dieser Erklärung die Unterstützung für die Al-Aksa-Moschee eine heilige Verantwortung und religionsrechtliche Pflicht für die Bevölkerung Palästinas und die arabischen und muslimischen Völker bezeichnet und die Arabische Liga und die Organisation der Islamischen Konferenz aufgefordert, ihren ethnischen und islamischen Pflichten nachzukommen. Die Zionisten haben am gestrigen Sonntag bei einem Angriff auf dieses Gotteshaus Dutzende Palästinenser festgenommen und eine Anzahl von ihnen verletzt. Die Palästinensische Autonomiebehörde unter Präsident Mahmud Abbas forderte Israel auf, »sämtliche Akte der Provokation« zu stoppen. Die internationale Gemeinschaft müsse Druck auf die israelische Regierung ausüben, erklärte ein Sprecher von Abbas am Sonntag. Auch der libanesische Staatspräsident Michel Suleiman hat den Angriff der zionistischen Militärkräfte auf die Palästinenser, die in Innenhof der Al-Aksa-Moschee beteten, verurteilt. Er sagte weiter: "Während die internationale Stimme alle zur Zusammenarbeit zwischen den Zivilisationen einlädt, stellt der Umgang der Zionisten mit den Palästinensern ein Beispiel für fanatisches und rassistisches Verhalten dar." Der libanesische Staatspräsident rief die Völkergemeinschaft auf, ernsthaft auf das feindliche Verhalten der Zionisten gegenüber den Palästinensern und heiligen islamischen Stätten zu reagieren. Zugleich warnte der jordanische Informationsminister die Militärs des zionistischen Regimes vor einem Betreten der Al-Aksa-Moschee in der Stadt Beitolmoghddas. AFP zufolge bezeichnete Nabil Sharif den Angriff der israelischen Militärs auf die Al-Aksa-Moschee am gestrigen Sonntag als Provokation und sagte, solche Maßnahmen würden mehr denn je den Friedensprozess im Nahen Osten gefährden. Nabil Sharif unterstrich, dass sein Land über die jüngsten Maßnahmen der israelischen Militärkräfte äußerst besorgt ist. Nabil Sharif, der auch als Sprecher der jordanischen Regierung gilt, bezeichnete den Angriff der israelischen Militärkräfte auf die Al-Aksa-Moschee als ungesetzlich und sagte, diese Maßnahmen würden die Spannungen und Konflikte in der Region steigern. Die Organisation der Islamischen Konferenz OIC warnte, »provokative Akte« an der Al-Aksa-Moschee würden schwere Konsequenzen nach sich ziehen. Die Arabische Liga appellierte an die Vereinten Nationen, »die israelische Aggression zu stoppen«.
15 Juni 2009 - 19:30
News ID: 170503
Die palästinensische Widerstandsbewegung Hamas hat in einer Erklärung den Angriff der zionistischen Besatzerkräfte und Siedlungsbewohner auf die Al-Aksa-Moschee verurteilt.