16 Februar 2014 - 20:30
Drei Millionen Flüchtlinge im Iran

- Der iranische Innenminister Abdol-Reza Rahmani Fazli hat die Weltgemeinschaft heute bei einem Treffen mit dem Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge, Antonio Gutierrez, aufgefordert, ihren Verpflichtungen gegenüber Flüchtlingen nachzukommen.

Die Islamische Republik Iran (IRI), so Rahmani Fazli, nimmt seit mehr als drei Jahrzehnten Flüchtlinge auf, insbesondere aus dem Nachbarstaat Afghanistan. Es gibt jedoch zu wenig Unterstützung bei der Rückführung von Flüchtlingen. Die UNO und die Weltgemeinschaft sollten deshalb ihr Engagement dafür verstärken.
Antonio Gutierrez erläuterte die Leistungen des Flüchtlingskommissariats und geplante Programme und würdigte die humanitäre Rolle sowie die selbstlose Unterstützung von Flüchtingen durch die IR Iran.
Gegenwärtig leben im Iran drei Millionen Asylberechtigte in Iran. Außerdem halten sich etwa 700.000 ausländische Staatsangehörige illegal im Iran auf.