Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, wurde ein Mann, welcher letztes Jahr zum Schiitentum übergetreten ist, nach seiner vom Gericht angeordneten Freilassung wieder festgenommen.
Den Berichten zu Folge hatten die Behörden den Mann im April und Mai 2009 festgenommen. In der Begründung hieß es, dass der Mann die schiitische Ideologie in Ägypten verbreten wollte. Das bestätigte die Ägyptische Initative für Persönliche Rechte (EIPR) in einer Stellungnahme.
Vor wenigen Tagen wurde Farouk von einem Gericht freigelassen, jedoch schon am Montag wieder festgenommen. Das Innenministerium hatte ihn zum 6. Mal verhaftet.
"Das Innenministerium respektiert keine Gerichtsbeschlüsse und sieht sich selber über dem Gesetz." So EIPRs Berater Abdel Rahman in einer Stellungnahme.
Die ägyptische Konstitution bietet allen Religionszugehörigkeiten die selben Rechte. Doch Mitarbeiter der Kampagnen beklagen die Diskriminierung von schiitischen Muslimen im Land.
In Ägypten machen Schiiten etwa 1 Prozent der 78 Millionen Einwohner des Landes aus.
31 August 2010 - 19:30
News ID: 202068
Berichten zu Folge wurden in Ägypten schiitische Muslime verhaftet.