Laut der Nachrichtenagentur Mehr berichtete die New York Times, dass der Krieg gegen den Iran zu einem besorgniserregenden Rückgang der US-Waffenbestände geführt habe; dies sei vom Kriegsministerium und Kongressvertretern bestätigt worden.
Gemäss diesem Bericht wurden bisher 1'100 radargelenkte Marschflugkörper mit Tarnkappentechnik eingesetzt, die speziell für einen möglichen Konflikt mit China entwickelt wurden. Ausserdem wurden mehr als 1'000 Tomahawk-Marschflugkörper abgefeuert – etwa die zehnfache Menge, die das US-Militär jährlich beschafft.
Darüber hinaus wurden in diesem Krieg mehr als 1'200 Patriot-Abfangraketen eingesetzt, von denen jede mehr als 4 Millionen Dollar kostet.
Ausserdem wurden mehr als 1'000 Boden-Boden-Raketen vom Typ PRISM und ATACMS abgefeuert.
In dem Bericht heisst es: Trotz der Bemühungen der Trump-Administration, die Produktionsgeschwindigkeit von Waffen zu erhöhen, stehen die Versuche, die verbrauchte Munition zu ersetzen, vor finanziellen und produktionstechnischen Herausforderungen.
Bei kürzlichen Treffen im Weissen Haus verfolgten Trump und hochrangige Pentagon-Vertreter zwei Ansätze zur Lösung dieses Problems: die Anreizsetzung für Rüstungsunternehmen, die Produktion der verbrauchten Munition zu beschleunigen, und Druck auf die Gesetzgeber, ein Zusatzbudget zur Deckung der Kriegskosten zu bewilligen.
Es wird jedoch erwartet, dass Trumps Forderung nach 70 Milliarden Dollar zur Deckung der Kriegskosten auf starken Widerstand im Kongress stösst. Die genannten Rüstungsunternehmen teilten dem Präsidenten letzte Woche Mittwoch bei einem Treffen im Weissen Haus mit, dass sie zusätzliche Mittel benötigen, um den Ausbau der Produktionslinien zu finanzieren. Laut US-Vertretern haben wiederholte Ankündigungen von Plänen zur Steigerung der Munitionsproduktion bisher noch nicht zu einer tatsächlichen Ausweitung der Produktionskapazitäten geführt.
Die New York Times fügte hinzu, dass aufgrund des Mangels an diesen Waffenbeständen und Munition die Fähigkeit des Pentagons, zukünftige Kriege zu führen, insbesondere gegen Supermächte wie China, direkt eingeschränkt wird, da die Lösung dieses Problems mehrere Jahre in Anspruch nehmen könnte.
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