Laut der Nachrichtenagentur Abna betonte Muhammad Ishaq Dar, Außenminister Pakistans, in einem Interview mit Al Arabiya und Al Hadath: Iran und Amerika sind zu dem Schluss gekommen, dass die Lösung der Krise in der Diplomatie liegt.
Er fügte hinzu: Sie haben die Erfolgsphase erreicht. Amerika forderte die Verbringung der Uranbestände aus dem Iran, und wir haben eine Lösung zur Reduzierung des Anreicherungsgrades der iranischen Uranbestände gefunden. Diese Bestände bleiben weiterhin unter der Erde vergraben.
Der pakistanische Außenminister erklärte: Ich glaube, dass die Frage der Uranbestände in einer der drei technischen Gruppen gelöst werden kann. Pakistan gelang es zum ersten Mal seit 47 Jahren, ein Treffen zwischen Amerika und dem Iran abzuhalten. Der Krieg zwischen ihnen war schrecklich und hatte negative Auswirkungen auf die Wirtschaft.
Er sagte: Drei technische Gruppen nehmen an den Verhandlungen teil und beraten über das Nukleardossier, die blockierten Vermögenswerte und den Libanon. Die Lage in der Straße von Hormus muss auf den Vorkriegszustand zurückgeführt werden. Während einer 60-tägigen Frist werden in der Straße von Hormus keine Zölle erhoben, und Schiffe können diese Region passieren.
Der pakistanische Außenminister fügte hinzu: China stimmt ebenfalls der zollfreien Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus zu. Derzeit können Schiffe in beide Richtungen fahren, und es werden keine Zölle erhoben, ausser Gebühren für die Durchfahrt oder Dienstleistungen. Die provokativen Angriffe Israels auf den Libanon müssen eingestellt werden. Wir haben uns auch mit den Aussenministern Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei auf die Reaktivierung der Frage des Gaza-Streifens geeinigt.
Er sagte: US-Präsident Donald Trump überwachte die Verhandlungen persönlich. Wir hoffen, dass dieser Prozess positiv verläuft. Wir schätzen, dass die nächste Phase der Verhandlungen zwischen Iran und Amerika die schwierigste sein wird. Wir sind zuversichtlich, dass sie eine endgültige Einigung erzielen können, da dies im Interesse aller liegt. Es gibt keine negativen Punkte in der Absichtserklärung zwischen ihnen. Die Frage der Sanktionen gegen den Iran wird bilateral mit Amerika geprüft. Saudi-Arabien, Katar, Ägypten und die VAE unterstützen die Vermittlungsbemühungen. Der Iran hat seine Zufriedenheit mit dem Verhandlungsprozess bekundet und einer Senkung des Anreicherungsgrades seiner Bestände zugestimmt.
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