Wie die Nachrichtenagentur ABNA berichtet, schrieb die amerikanische Zeitung New York Times in einem Artikel, dass Donald Trump weniger als zwei Jahre nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus mit einem drastischen Rückgang seiner Popularität konfrontiert sei. Einige Flüsterstimmen in den politischen Kreisen des Landes glauben, dass die politischen und kulturellen Bewegungen, die seinen Sieg bei den Wahlen 2024 begleiteten, im Niedergang begriffen sind und viele seiner Wähler mit seiner Leistung unzufrieden sind.
David Wallace-Wells, der Autor des Artikels, ist der Meinung, dass die Kampagne namens „Projekt MAGA“ („Make America Great Again“) in den letzten Jahren nicht lange Bestand hatte und das Land sogar eine gegenteilige Entwicklung erlebte, die die Bühne in eine andere Richtung zurückversetzte.
Der Autor fügt hinzu, dass Konservative und Trump-Unterstützer nach der Wahl glaubten, das Land sei in eine neue Phase eingetreten, deren Mittelpunkt die Beendigung der Politik der Vielfalt und Gleichheit, die Verschärfung der Einwanderung und die Wiederbelebung extremistischer Werte sei, aber diese Erzählung habe mit zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Krisen allmählich an Glanz verloren.
Trump verlor seine Errungenschaften nach der Wahl. Seine Wirtschaftspolitik, insbesondere die Zölle, führte zu einer neuen Inflationswelle, sein Projekt zur Reform des Staatsapparats scheiterte, und seine harten Kampagnen gegen Einwanderer in amerikanischen Städten lösten breite Reaktionen aus.
Unzufriedenheit der Bevölkerung
Die New York Times zitiert zur Erklärung des Popularitätsverlusts Trumps mehrere Indikatoren, darunter den Rückgang seiner Zustimmungsrate auf die niedrigsten Werte. Unter diesen Umständen haben die Demokraten eine echte Chance gefunden, den Senat zurückzuerobern. Hinzu kommt die öffentliche Unzufriedenheit, die nach dem Krieg mit dem Iran und dessen Ende, das der Autor als „demütigend“ bezeichnet, gegen Trump entstanden ist.
Der Autor fügt hinzu, dass amerikanische Militäreinsätze im Ausland das Bild Trumps als eines präsidenten, der Kriege ablehnt, geschwächt, die Ölpreise in die Höhe getrieben und Aspekte der Verwundbarkeit amerikanischer Macht offenbart haben.
Die New York Times stellt klar, dass der Popularitätsverlust Trumps nicht nur auf unabhängige Wähler beschränkt blieb, sondern auch Gruppen erfasste, die die Republikaner als Grundlage der Zukunft der MAGA-Bewegung betrachteten. Trumps Beliebtheit bei jungen Menschen ist in einigen Umfragen um bis zu 50 % gesunken. Trumps Beliebtheit ist auch bei schwarzen Amerikanern und Latinos sowie sogar bei der weißen Arbeiterschicht, die seine traditionelle Wählerbasis darstellte, drastisch gesunken.
Der Autor kommt abschließend zu dem Schluss, dass Wahlen und parteipolitische Siege nicht unbedingt tiefgreifende Veränderungen in der Identität der amerikanischen Gesellschaft widerspiegeln, und viele haben die Überzeugung übertrieben, dass Trumps Sieg eine dauerhafte Veränderung des Kurses des Landes bedeute.
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