26 Juni 2026 - 19:41
Source: ABNA
Starker Rückgang der Waffenbestände der US-Armee nach dem Krieg gegen den Iran

Der massive Verbrauch amerikanischer Marschflugkörper und Abwehrraketen im Krieg gegen den Iran hat die Waffenbestände der US-Armee auf ein besorgniserregendes Niveau sinken lassen.

Wie die internationale Nachrichtenagentur Ahl al-Bayt (ABNA) berichtet, versuchen der US-Präsident «Donald Trump» und hochrangige Pentagon-Vertreter derzeit, eine Krise an zwei Fronten gleichzeitig zu bewältigen. Einerseits üben sie Druck auf US-Rüstungsunternehmen und die Verteidigungsindustrie aus, um die Produktion der im Krieg gegen den Iran verbrauchten Munition schnell zu erhöhen, andererseits führen sie einen politischen Kampf, um den Kongress von der Genehmigung eines zusätzlichen Haushalts von 70 Milliarden Dollar zur Deckung der Kriegskosten zu überzeugen.

Laut einem Bericht der amerikanischen Zeitung «New York Times» hat der Krieg gegen den Iran zu einem starken Rückgang der Munitionsbestände der US-Armee geführt.

Die US-Armee hat im Verlauf dieses Krieges etwa 1100 Tarnkappen-Marschflugkörper großer Reichweite abgefeuert. Raketen, die für eine mögliche Operation gegen China vorgesehen waren. Zudem wurden über 1000 Tomahawk-Marschflugkörper eingesetzt, was etwa dem Zehnfachen der jährlichen Beschaffungsmenge der US-Armee für diesen Raketentyp entspricht.

Darüber hinaus wurden im Krieg gegen den Iran über 1200 Patriot-Abwehrraketen abgefeuert, deren Stückkosten auf über 4 Millionen Dollar geschätzt werden. Auch wurden über 1000 bodengestützte Präzisionsraketen eingesetzt. Interne Schätzungen des US-Verteidigungsministeriums zeigen, dass die derzeitigen Bestände auf ein besorgniserregendes Niveau gesunken sind.

Your Comment

You are replying to: .
captcha