30 März 2025 - 16:57
Source: Parstoday
UNO: In Gaza geht alles zu Ende, auch das Leben

Die israelische Blockade von Hilfslieferungen für den Gazastreifen bedroht nach UN-Angaben erneut die Versorgung der Bevölkerung.

Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) teilte mit, dass im Gazastreifen alles zu Ende gehe, auch Hilfsgüter, Zeit und Menschenleben.

Jens Laerke, Sprecher des OCHA sagte: „Die Aktionen des israelischen Regimes in Gaza sind barbarische Verbrechen“. Laut ParsToday sagte er auf einer Pressekonferenz in Genf: „Es gibt eine abscheuliche Missachtung des menschlichen Lebens und der menschlichen Würde“.

„Die Kriegshandlungen, die wir sehen, weisen Merkmale von ‚barbarischen Verbrechen‘ auf“, sagte Laerke.

Als Beispiele nannte er Angriffe auf Krankenhäuser und die Vertreibung der Zivilbevölkerung. 18 Prozent des Territoriums stünden wieder unter Evakuierungsbefehl. Die Menschen könnten nirgendwo hin, wo sie sicher seien und Nahrung fänden. Das Welternährungsprogramm (WFP) habe noch 5.700 Tonnen Nahrungsmittel, die während der Waffenruhe in das Gebiet gebracht worden seien, sagte Laerke. Dies reiche für maximal zwei Wochen.

Gleichzeitig warf das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte der israelischen Regierung vor, mit der gewaltsamen Vertreibung der Palästinenser aus Gaza gegen das Völkerrecht zu verstoßen.

Anfang März stoppte Israel die weitere Lieferung humanitärer Hilfsgüter. Als Grund nannte Tel Aviv die Weigerung der Hamas, einen US-Plan zur Verlängerung eines Waffenstillstandsabkommens zu akzeptieren.

Das Besatzerregime in al-Quds (Jerusalem) hat seit dem 7. Oktober 2023 einen massiven Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen begonnen, in dessen Folge mehr als 163.000 Palästinenser getötet oder verletzt wurden. 

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