30 März 2025 - 17:05
Source: Parstoday
Palästinas Dankbarkeit gegenüber Iran, Spannungen auf der koreanischen Halbinsel und Imamoğlus Kritik am Schweigen des Westens

Die Gespräche zwischen Iran und drei europäischen Ländern in Genf, die US-Angriffe auf den Jemen, Imamoğlus Kritik am Schweigen der westlichen Länder zu seiner Verhaftung, die Eskalation der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel, die Details des Rohstoffabkommens zwischen der Ukraine und den USA und die weltweiten Fußmärsche zum Al-Quds-Tag sind eine Auswahl der jüngsten Nachrichten aus Iran und der Welt, die Sie in diesem Nachrichtenpaket von ParsToday lesen können.

Gespräche zwischen Iran und drei europäischen Ländern in Genf

Kazem Gharibabadi, stellvertretender iranischer Außenminister für Recht und internationale Angelegenheiten gab am Freitagabend bekannt, dass die Gespräche zwischen der Islamischen Republik Iran und drei europäischen Ländern auf Expertenebene in Genf stattgefunden haben.

Er schrieb auf X: „Zur Umsetzung der Vereinbarungen der vierten Gesprächsrunde zwischen den diplomatischen Vertretern Irans und dreier europäischer Länder fanden am Donnerstag in Genf zwischen den vier Ländern fachliche und technische Gespräche auf Expertenebene über die Atomfrage und die Aufhebung der Sanktionen statt“.

USA setzen Angriffe auf den Jemen fort

US-Kampfflugzeuge haben in den vergangenen 24 Stunden Dutzende Angriffe auf Jemen geflogen. In diesem Zeitraum wurden mindestens 72 Luftangriffe auf verschiedene Provinzen des Landes geflogen.

Al-Houthi: Das jemenitische Volk wird niemals dem Druck der USA nachgeben

Abdul Malik Badreddin al-Houthi, Generalsekretär der jemenitischen Ansarullah-Bewegung, hat am Freitagabend die Teilnahme von Millionen Menschen im Land am Marsch zum Internationalen Al-Quds-Tag gewürdigt und erklärt, dass das jemenitische Volk niemals dem Druck der USA nachgeben und Palästina weiterhin unterstützen werde.

Weltweite Fußmärsche zum Al-Quds-Tag

Am letzten Freitag des heiligen Fastenmonats Ramadan haben Millionen von Menschen auf der ganzen Welt an Fußmärschen zum Internationalen Al-Quds-Tag teilgenommen, um das palästinensische Volk zu unterstützen. Diese Märsche fanden in verschiedenen Ländern statt, unter anderem in Iran, Schweden, den Niederlanden, Kanada, Pakistan und Großbritannien.

Der Al-Quds-Fußmarsch ist ein Symbol der Einheit muslimischer Nationen und freiheitsliebender Menschen auf der ganzen Welt, um das palästinensische Volk zu unterstützen und die Besatzung durch das zionistische Regime zu verurteilen.

Russland und China: US-Aktionen eskalieren Spannungen auf der koreanischen Halbinsel

Das russische Außenministerium erklärte am Freitag, dass Moskau und Peking die militärischen Aktivitäten Washingtons und seiner Verbündeten als Hauptfaktor für die wachsenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel betrachten.

Palästinenser danken iranischem Volk

Die „Al-Nasser Salah al-Din“-Brigaden der palästinensischen Widerstandsgruppen haben in einer Erklärung anlässlich des Internationalen Al-Quds-Tages ihre Dankbarkeit gegenüber der Islamischen Republik Iran, ihrer Führung, ihrem Volk und ihrer Armee für ihre mutige und prinzipientreue Haltung zur Unterstützung von Al-Quds, Palästina, Gaza und des Widerstands zum Ausdruck gebracht.

Imamoğlu kritisiert Westen: "Schweigen ist ohrenbetäubend

In einem Gastbeitrag für die Freitagsausgabe der "New York Times" beklagt der inhaftierte türkische Oppositionspolitiker Ekrem Imamoğlu die zurückhaltenden Reaktionen westlicher Staats- und Regierungschefs auf seine Verhaftung. Er warf dem Westen vor, demokratische Werte geopolitischen Interessen unterzuordnen.

„Die massenhaften Verhaftungen von Demonstranten und Journalisten in den letzten Monaten haben eine abschreckende Botschaft vermittelt: Niemand ist sicher“, schrieb Imamoğlu. „Unter Erdogan hat sich die Republik in eine Republik der Angst verwandelt.“ Doch die Menschen in der Türkei reagierten mit Widerstand. „Das Zeitalter der unkontrollierten Machthaber verlangt, dass diejenigen, die an die Demokratie glauben, genauso lautstark, energisch und unnachgiebig sind wie ihre Gegner“, so Imamoğlu.

Der türkische Oppositionspolitiker wurde wegen Korruptions- und Terrorvorwürfen verhaftet. Dies löste eine Protestwelle im Land aus. Die Polizei ging zum Teil brutal dagegen vor. Seit Beginn der Proteste wurden fast 1.900 Menschen festgenommen, darunter Journalisten und zuletzt ein Anwalt Imamoğlus. Dieser ist inzwischen wieder auf freiem Fuß. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu wurde gegen ihn eine Ausreisesperre verhängt. Ein schwedischer Journalist wurde bereits bei der Einreise festgenommen und sitzt inzwischen in Haft.

Details des Rohstoffabkommens zwischen den USA und der Ukraine

Laut der britischen Tageszeitung The Independent fordert Washington in dem neuen Rohstoffabkommen, das die USA der Ukraine anbieten, nicht nur einen großen Teil der ukrainischen Reichtümer, sondern auch die Kontrolle über die lebenswichtige Infrastruktur des Landes.

Das neue Abkommen, das die USA der Ukraine über die ukrainischen Bodenschätze anbieten, biete der Regierung in Kiew nicht nur keine Sicherheitsgarantien, sondern stelle das Land vor die Wahl, entweder von Russland besetzt zu werden oder eine Wirtschaftskolonie der USA zu werden.

 Al-Sudani: Keine Partei kann Irak zur Auflösung der Volksmobilisierungskräfte zwingen

Der irakische Premierminister Muhammad Shia al-Sudani hat die Volksmobilisierungskräfte (PMF) als offizielle Sicherheitsinstitution bezeichnet und erklärt, keine Partei könne das Land zwingen, die PMF aufzulösen.

342/

Your Comment

You are replying to: .
captcha