In der Erklärung der Hisbollah heißt es: „Deif hat sein Leben dem Kampf gegen das Besatzerregime gewidmet, insbesondere in der Operation Al-Aqsa-Sturm, wo er der wichtigste Kommandant auf dem Schlachtfeld war“.
Laut ParsToday bestätigte der Sprecher der Al-Qassam-Brigaden, Abu Obeida, den Märtyrertod mehrerer Hamas-Führer im Kampf gegen die israelische Invasion im belagerten Gazastreifen, unter ihnen der Generalstabschef Mohammed Deif.
Das israelische Regime hatte erstmals im August 2024 bekannt gegeben, dass Deif bei einem Luftangriff im Juli getötet worden sei, aber sein Tod wurde seitdem nicht bestätigt.
Der Sprecher der Al-Qassam-Brigaden fügte hinzu, die Bekanntgabe sei erst erfolgt, nachdem die notwendigen Verfahren abgeschlossen, Sicherheitsbedenken aufgrund der Bedingungen auf dem Schlachtfeld berücksichtigt und Details überprüft worden seien.
Die Hamas hat inzwischen drei weitere israelische Geiseln freigelassen. Im Gegenzug haben die israelischen Behörden am Samstag 183 palästinensische Gefangene freigelassen. Darunter sind 111 Gefangene aus dem Gazastreifen, die nach dem 7. Oktober festgenommen worden waren.
Nach der Rückkehr der drei Entführten nach Israel wurde der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen erstmals seit fast neun Monaten wieder geöffnet. Über Rafah seien mehrere Patienten aus dem Gazastreifen zur medizinischen Behandlung nach Ägypten gebracht worden, bestätigten Sicherheitskreise und der ägyptische Rote Halbmond. Zunächst sollen rund 50 von ihnen den Gazastreifen verlassen.
Insgesamt benötigen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 12.000 bis 14.000 Menschen dringend medizinische Hilfe, die im Gazastreifen nicht geleistet werden kann. Darunter sind mindestens 2.500 Kinder. Es handelt sich um Menschen mit lebensbedrohlichen Krankheiten oder Kriegsverletzungen.
Das Waffenstillstandsabkommen zwischen der Hamas und dem israelischen Regime trat schließlich am 19. Januar 2025 in Kraft.
Der israelische Militäranalyst Yossi Yehoshua sagte: „Es gibt keine Alternative zur Autorität in Gaza. Gaza ist Hamas und Hamas ist Gaza“. In einem Interview mit i24 News sagte er: „Tatsächlich kontrolliert die Hamas den Gazastreifen vollständig, ob mit Gewalt oder auf andere Weise, und wir haben keine Macht darüber“.
Andererseits wird berichtet, dass sich das zentralamerikanische Land Belize der Völkermord-Klage Südafrikas gegen das israelische Regime vor dem Internationalen Gerichtshof anschließen will.
Südafrika hatte Israel Ende Dezember in Den Haag wegen angeblicher Verstöße gegen die Völkermordkonvention im Gaza-Krieg verklagt. In einer vorläufigen Entscheidung forderte das Gericht das israelische Regime auf, Maßnahmen zu ergreifen, um einen Völkermord zu verhindern. Zahlreiche Staaten haben sich der Klage angeschlossen, darunter Nicaragua, Kuba, Irland, Kolumbien, Libyen, Mexiko, Palästina, Spanien und die Türkei.
In einem weiteren Schritt gab der namibische Justizminister am Freitagabend bekannt, dass sein Land gemeinsam mit acht weiteren Staaten eine Gruppe mit dem Namen „The Hague Group“ gegründet hat.
Ziel dieser Gruppe sei die Unterstützung Palästinas und des Rechts seines Volkes, sein Schicksal selbst zu bestimmen.