AhlolBayt News Agency (ABNA)

source : Parstoday
Montag

11 März 2024

14:26:24
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Iran weist UN-Vorwürfe zurück

Teheran (ParsToday) – Das Außenministerium der Islamischen Republik Iran hat die in dem am Freitag veröffentlichten Bericht erhobenen Vorwürfe der von den Vereinten Nationen eingesetzten „unabhängigen internationalen Untersuchungskommission“ als Wiederholung unbegründeter Behauptungen zurückgewiesen.

Der Bericht beruhe auf "unbegründeten Vorwürfen" sowie "Falschinformationen ohne legale Grundlage", erklärte am Samstag der Sprecher des Außenministeriums der Islamischen Republik Iran Nasser Kanani. Der Bericht werde von Teheran "schärfstens verurteilt".

In einer Stellungnahme warf Kanani westlichen Ländern vor, zu versuchen, ihr „Iranphobie-Projekt“ fortzusetzen und Iran zu diffamieren.

Diese angeblich unabhängige internationale Untersuchungskommission, die aufgrund der lächerlichen Zurschaustellung der Menschenrechte durch einige westliche Länder, insbesondere Deutschland, und mit den von ihnen im letzten Jahr und nach dem Scheitern des internen Destabilisierungsprojekts Irans gespendeten Geldern gebildet worden sei, habe einen Bericht voller Faktenverzerrungen und voller Lügen veröffentlicht, in dem nicht nur die Wahrheit nicht gefunden, sondern die Fakten auch gezielt auf den Kopf gestellt worden seien, fügte der Sprecher hinzu.

Iran betrachte diesen Bericht, der im Auftrag „des zionistischen Regimes“, der USA und einiger westlicher Länder erstellt worden sei, als ein klares Beispiel für den Missbrauch der erhabenen Konzepte und Werte der Menschenrechte zur Förderung kurzsichtiger politischer Ziele, sagte Kanani weiter. Er fügte hinzu, die sogenannte internationale Untersuchungskommission habe durch die Vorlage dieses aktuellen Berichts gezeigt, dass sie nach der Agenda der deutschen, englischen, amerikanischen und zionistischen Initiatoren arbeite und von ihnen Geld erhalte und sei damit auch zum ihrem Spielzeug für die finsteren und illegalen Ziele der oben genannten Regime geworden.

Der Sprecher erklärte, dass die Initiatoren dieser angeblich unabhängigen internationalen Untersuchungskommission über die Sicherheit und Stabilität der Islamischen Republik Iran und das Scheitern ihrer Einmischung in die Unruhen des letzten Jahres verärgert seien und mit der Veröffentlichung derartiger Bericht versuchten, sich am iranischen Volk zu rächen.

Am Ende riet Kanani diesen Ländern, sich mit Menschenrechtsverletzungen in ihren Ländern auseinanderzusetzen, anstatt sich ungebeten in die interne Angelegenheit Irans einzumischen.

Besonders wenn sie Ehrlichkeit und Mitgefühl gegenüber den Menschenrechten und den Rechten der Frauen hätten, sollten sie auf die Verletzung der Rechte Tausender Frauen und Kinder und die Ermordung von mehr als 30.000 palästinensischen Bürgern, darunter mehr als 70 Prozent Frauen und Kinder, in fünf Monaten achten, und die Unterstützung des Völkermords und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Gaza unterlassen.

Diese internationale Untersuchungskommission hatte am Freitag ihren Bericht zu Unruhen im vergangenen Jahr vorgelegt. Darin hieß es: Viele dokumentierte Rechtsverstöße "kommen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleich, insbesondere Mord, Inhaftierung, Folter, Vergewaltigung und andere Formen der Gewalt, Verfolgung, gewaltsames Verschwindenlassen und andere unmenschliche Handlungen".