Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, Das Wall Street Journal schrieb kürzlich in einem Artikel, angesichts des möglichen Scheiterns der Wiener Atomgespräche sei es für US-Präsident Joe Biden besser, sich auf einen Militärschlag vorzubereiten.
Es sei töricht, feindselig und widerspreche den Grundsätzen des Völkerrechts, Führer zu ermutigen, die militärische Option zu wählen, insbesondere wenn ein ernsthafter diplomatischer Prozess im Gange sei, schrieb das Büro der Ständigen Vertretung des Iran bei den Vereinten Nationen am Freitag auf Twitter. In dem Tweet heißt es: Wer solche rücksichtslosen Pläne aufstellt und umsetzt, wird für die Folgen verantwortlich sein.
Die 8. Gesprächsrunde zwischen dem Iran und der G4+1 in der österreichischen Hauptstadt Wien läuft mit indirekter Präsenz der USA mit dem Ziel, die repressiven US-Sanktionen gegen Iran aufzuheben und den gemeinsamen umfassenden Aktionsplan ( JCPOA/ Atomabkommen) wiederzubeleben.
Russlands Gesandter bei den Internationalen Organisationen in Wien Michail Uljanov erklärte, alle Teilnehmer an den Gesprächen über die Aufhebung der Sanktionen erkennen an, dass Fortschritte bei den Wiener Atomgesprächen zur Wiederbelebung des Atomabkommens und Aufhebung der Sanktionen erzielt wurden. Er twitterte am Freitagabend, dass weitere Anstrengungen erforderlich seien, um ein Ergebnis zu erzielen. Auch vor dem Coburger Hotel sagte er gestern Abend gegenüber Reportern, nach Moskaus Einschätzung sei eine endgültige Einigung bis Februar möglich. Nicht nur Russland, sondern auch andere Parteien erkennen an, dass die Gespräche voranschreiten, fügte Uljanov hinzu.
342/