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USA verhängen nach Raketentest Sanktionen gegen Nordkorea

USA verhängen nach Raketentest Sanktionen gegen Nordkorea

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden hat wegen des jüngsten Raketentests in Pjöngjang Sanktionen gegen fünf nordkoreanische Regierungsverantwortliche verhängt.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, Sie seien verantwortlich für das Beschaffen von Gütern für die nordkoreanischen Massenvernichtungswaffen- und Raketenprogramme, erklärte das US-Finanzministerium am Mittwoch .

Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Linda Thomas-Greenfield, erklärte zudem am Mittwochabend, dass die USA "zusätzliche UN-Sanktionen vorschlagen" wollen.

Die angekündigten Sanktionen der USA richten sich gegen einen in Russland lebenden Nordkoreaner, der Güter für Nordkoreas Zweite Akademie für Naturwissenschaften besorgt haben soll, und vier in China ansässige nordkoreanische Vertreter von Unterorganisationen der Akademie. Die USA hatten die Akademie wegen einer Beteiligung an den nordkoreanischen Waffenprogrammen bereits 2010 auf eine Sanktionsliste gesetzt.

Mit den Sanktionen wird mögliches Vermögen der Betroffenen in den USA eingefroren und US-Bürgern werden jegliche Transaktionen mit ihnen verboten. Überdies können Sanktionen gegen Ausländer oder ausländische Institutionen verhängt werden, die Transaktionen mit den Betroffenen vornehmen. 

Nordkorea hatte zuletzt in der laufenden und in der vergangenen Woche zwei Raketentests vorgenommen. Nach Angaben Pjöngjangs handelte es sich dabei um Hyperschall-Raketen.

Die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete am Mittwoch, dass der zweite Test einer "Überschallrakete" in weniger als einer Woche Kims Neujahrsversprechen untersteiche, das Militär mit Spitzentechnologie zu unterstützen, während die Gespräche mit Südkorea und den USA ins Stocken geraten sind.

Pjöngjang besteht darauf, dass solche Tests angesichts der feindseligen Politik Washingtons, der Sanktionen und der gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea zur Selbstverteidigung dienen.

Die Biden-Regierung hat wiederholt erklärt, sie sei bereit, sich jederzeit und ohne Vorbedingungen mit nordkoreanischen Regierungsvernatwortlichen zu treffen, um die Denuklearisierungsgespräche wieder aufzunehmen. 

Am Mittwoch behauptete der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, Washington sei weiterhin entschlossen, die Diplomatie mit Nordkorea zu verfolgen.

"Was wir in den letzten Tagen gesehen haben ... unterstreicht nur unsere Überzeugung, dass wir in diesen Dialog eintreten müssen, wenn wir Fortschritte machen wollen", sagte Price auf einer regelmäßigen Pressekonferenz in Washington.

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