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UNO: Nur 135 Millionen Dollar als Hilfe für Afghanistan eingegangen

UNO: Nur 135 Millionen Dollar als Hilfe für Afghanistan eingegangen

Von den zugesagten 1,2 Milliarden US-Dollar an humanitärer Hilfe für Afghanistan seien UNO-Angaben zufolge nur 135 Millionen US-Dollar eingegangen.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, Die Vereinten Nationen haben die Geberländer aufgefordert, ihre Hilfe schneller zu bezahlen, um den wachsenden humanitären Bedarf in Afghanistan zu decken.

Die Direktorin des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen äußerte sich besorgt über die aktuelle Lage in Afghanistan und warnte vor der Gefahr einer schnellen  Hungersnot im Land.

Im AFP-Gespräch sagte Natalia Kahn: Während der Winter naht und die Übergangsregierung der Taliban desorganisiert ist, droht mindestens einem Drittel der Bevölkerung Afghanistans eine Hungersnot.

Ihr zufolge  gibt es viele Bedenken hinsichtlich der Ernährung und Gesundheitsversorgung der Afghanen.

Die Weltgesundheitsorganisation hat auch sofortige finanzielle Unterstützung gefordert, um das Gesundheitssystem Afghanistans zu retten. Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, warnte davor, dass das Gesundheitssystem des Landes kurz vor dem Zusammenbruch stehe und dass das Land von einer humanitären Katastrophe heimgesucht werde, wenn keine sofortigen Maßnahmen ergriffen würden, um es zu retten und zu erhalten.

Adhanom stellte fest, dass in Afghanistan in den letzten 20 Jahren im Gesundheitsbereich erhebliche Fortschritte erzielt wurden, darunter die Verringerung der Mütter- und Kindersterblichkeit und die Ausrottung der Kinderlähmung.

Mitte September fand eine Afghanistan-Geberkonferenz in Genf statt.

Auf der internationalen Afghanistan-Konferenz haben zahlreiche Staaten Hilfsgelder von rund 1,2 Milliarden Dollar (gut eine Milliarde Euro) zugesagt.

Die Summe umfasst Soforthilfe für die Not leidende Bevölkerung sowie Entwicklungshilfe und Unterstützung für Nachbarländer, die Flüchtlinge aufnehmen, wie UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths in Genf sagte.

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