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UNO: Afghanistan steht am Rande einer humanitären Krise

UNO: Afghanistan steht am Rande einer humanitären Krise

Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) warnte, dass aufgrund der Gewalteskalation in Afghanistan die Zahl der Flüchtlinge steigen könne.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, Einem Reuters-Bericht zufolge sagte Babar Baloch, der Sprecher des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Genf: "Afghanistan steht am Rande einer weiteren humanitären Krise, die verhindert werden kann und verhindert werden muss".

Baloch fügte hinzu, dass die Unfähigkeit, ein Friedensabkommen in Afghanistan zu erreichen und die gegenwärtige Gewalt zu beseitigen, zu mehr Vertreibung innerhalb des Landes sowie in die Nachbarländer und darüber hinaus führen werde.

Den Statistiken dieser UN-Organisation zufolge ist die Zahl der zivilen Opfer im ersten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent gestiegen. 
Der Sprecher des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) forderte die internationale Gemeinschaft auf, in dieser kritischen Zeit ihre Unterstützung für die afghanische Regierung, Bevölkerung und die Nachbarländer Afghanistans zu verstärken.

Austin Miller, der oberste Befehlshaber des US-Militärs in Afghanistan,  hat am Montag in Kabul bei einer unauffälligen Zeremonie seinen Posten aufgegeben und das Land still und leise verlassen. Damit markierte er das Ende des längsten US-Krieges.

Die US-Invasion in Afghanistan hat in den letzten 20 Jahren mehr als 2 Billionen Dollar gekostet, und 2.442 US-Soldaten haben dem Projekt "Cost of War" der Brown University in Rhode Island zufolge  ihr Leben verloren.

US-Präsident Joe Biden hat erklärt den Truppenabzug  aus Afghanistan bis zum Jahrestag der Anschläge am 11. September zu beenden.

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