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Ulyanov: Trumps Ausstieg aus JCPOA hat viele Probleme für multilaterale Diplomatie geschaffen

Ulyanov: Trumps Ausstieg aus JCPOA hat viele Probleme für multilaterale Diplomatie geschaffen

Der Vertreter Russlands bei den internationalen Organisationen in Wien erklärte, dass die Entscheidung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump, einseitig und illegal aus dem Gemeinsamen Umfassenden Aktiosplan (JCPOA) auszusteigen, viele Probleme für die multilaterale Diplomatie geschaffen habe.

Mit Hinweis auf den illegalen Ausstieg Washingtons aus dem JCPOA schrieb Mikhail Ulyanov am Montag auf Twitter: "Trumps Entscheidung, den JCPOA zu verlassen, hat viele Probleme für die multilaterale Diplomatie und die Stabilität in der Region geschaffen. Dies sind die wichtigen negativen Folgen seiner Entscheidung. Sehen die Republikaner dies als positives Ergebnis an?".

US-Außenminister Antony Blinken sagte jüngst bei einer Sitzung des US-Senats: "Der Ausstieg aus dem JCPOA und die Politik des maximalen Drucks auf Iran haben nicht die notwendigen Ergebnisse gebracht.... Nun sind viele Sicherheitsexperten überzeugt, dass der US-Ausstieg aus dem Atomabkommen ein großer Fehler war".

Die 8. Runde der Wiener Gepräche zur Aufhebung der illegalen und einseitigen US-Sanktionen gegen Iran, sind am 11. März in eine weitere Pause gegangen. Seit Beginn der Gespräche hat die US-Regierung immer wieder den verschiedenen Parteien vorgeworfen, die Gespräche zu verlangsamen oder zu behindern, anstatt konkrete Initiativen vorzuschlagen.

Die Islamische Republik Iran hat mehrfach betont, dass angesichts der Tatsache, dass die USA aus dem Atomabkommen ausgestiegen sind, Washington durch die Aufhebung der Sanktionen zum Abkommen zurückkehren müsse und, dass die Erfüllung der US-Verpflichtungen überprüfbar sein müsse.

Teheran hat jedoch betont, dass man es nicht eilig habe, dass die USA wieder zum Abkommen zurückkehren.

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