?>

Ulyanov bezeichnet IAEA-Resolution als Fehlkalkulation des Westens

Ulyanov bezeichnet IAEA-Resolution als Fehlkalkulation des Westens

Der ständige Vertreter Russlands bei den internationalen Organisationen in Wien sowie Leiter der russischen Delegation bei den Wiener Gesprächen bezeichnete die Anti-Iran-Resolution der drei europäischen Mitgliedsstaaten des Atomabkommens -JCPOA- und der USA im IAEA-Gouverneursrat als Fehleinschätzung, behauptete aber, der Westen strebe weiterhin nach einer Konsolidierung die Gespräche.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet , Während die Wiener Gespräche über die Aufhebung der Sanktionen gegen  Iran und die Rückkehr der USA ins Atomabkommen - JCPOA- aufgrund des fehlenden politischen Willens in Washington fast ins Stocken geraten sind, standen die USA und die europäische Troika (Großbritannien, Frankreich, Deutschland) am 8. Juni 22 unter israelischem Druck und in Kooperation mit Rafael Grossi, dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde, IAEA, verabschiedeten sie eine Anti-Iran-Resolution.

Die Resolution ignorierte die umfassende und auf gutem Willen basierende Zusammenarbeit Irans mit der Internationalen Atomenergiebehörde. Infolge der Verabschiedung der Resolution hat die iranische Atomenergieorganisation die Einstellung des Betriebs der Online-Messkameras der IAEA in Iran bekannt gegeben. Iran betrachtet die Aktion Washingtons und der drei europäischen Länder als konträr zur diplomatischen Praxis sowie auch als unkonstruktiv und warnte davor, dass jede politische Aktion in der IAEA mit einer angemessenen, effektiven und sofortigen Reaktion der Islamischen Republik Iran konfrontiert sein werde.

Laut IRNA twitterte Mikhail Ulyanov am Montagmorgen: „Die neueste IAEA-Resolution, die von der EU-Troika und den USA vorgelegt wurde, zeigt(ausreichend) Grund zu der Annahme, dass sie versuchten, die Wiener Gespräche zum Atomabkommen -JCPOA- zum Scheitern zu bringen."

„Aber ich denke, es war eine unbeabsichtigte strategische Fehleinschätzung, und diese Länder suchen immer noch nach einem erfolgreichen Abschluss der Wiener Gespräche“, fügte der russische Vetreter bei den internationalen Organisationen in Wien hinzu.

„Einige Mitglieder des Gouverneursrates verstehen die Sensibilität der Situation nicht und drängen auf eine vorzeitige anti-iranische Resolution“, so Ulyanov, bevor die Resolution verabschiedet wurde. „Die Gespräche in Wien haben sie nicht gelehrt, dass Druck auf Teheran die Spannungen eskalieren lassen wird“, erläuterte er weiter.

Die westlichen Länder und insbesondere die USA haben ihre medialen und psychologischen Operationen seit der Unterbrechung der Wiener Gespräche fortgesetzt und Iran unter unterschiedlichen Vorwänden beschuldigt, anstatt ihren Verpflichtungen nachzukommen, das Atomabkommen aufrecht zu erhalten.

342/


Posten Sie Ihre Kommentare

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet

*