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Shtayyeh: Ermordung von Palästinensern in Jenin ist "Staatsterrorismus"

Shtayyeh: Ermordung von Palästinensern in Jenin ist

Der palästinensische Ministerpräsident Mohammad Shtayyeh hat das Erschießen von drei Palästinensern, darunter zwei Sicherheitskräfte, durch israelische Militärs in Jenin im Norden des Westjordanlandes, als einen Akt des Staatsterrorismus angeprangert.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, Die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur Wafa zitierte Shtayyeh in einer Presseerklärung am Donnerstag: "Die Tötung von drei Palästinensern in Jenin ist ein Akt des organisierten Staatsterrors und hat schwerwiegende Folgen für das Besatzerregime."

Das palästinensische Gesundheitsministerium hatte zuvor bekannt gegeben, dass Adham Yasser Eleiwi (23) und Tayseer Ayasa (32), beide Mitglieder des palästinensischen Militärinformationsdienstes, durch Schüsse israelischenr Militärs in der besetzten Stadt Jenin im Westjordanland getötet wurden.

Die palästinensischen Medien berichteten außerdem, dass ein dritter Palästinenser – Jamil Mahmud al-Amoury, ein Mitglied der Al-Quds-Brigaden, dem bewaffneten Flügel der palästinensischen  Widerstandsbewegung Islamischer Jihad – nach der Konfrontation seinen Schussverletzungen erlegen sei.

Shtayyeh bezeichnete die jüngste tödliche Gewalt als Versuch des scheidenden israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, seine Position in den letzten Tagen seiner Macht zu behaupten.

Der palästinensische Ministerpräsident forderte ein dringendes Eingreifen der internationalen Gemeinschaft und von Menschenrechtsorganisationen, um „die israelischen Morde zu stoppen und die Politik des Rassismus und der ethnischen Säuberung durch die israelischen Besatzer in den besetzten Gebieten zu verurteilen“.

Shtayyeh sprach auch den Familien der drei in Jenin getöteten Palästinenser sein Beileid aus und wünschte den Verwundeten baldige Genesung.

Auch die palästinensische Präsidentschaft verurteilte die Tötungen in Jenin und machte Tel Aviv für die Eskalation und ihre Auswirkungen verantwortlich. Sie forderte die internationale Gemeinschaft auf, den Palästinensern Schutz zu gewähren.

Medienberichten zufolge brach die Konfrontation aus, nachdem israelische Militärs, die von einem Zivilfahrzeug aus operierten, versuchten mehrere Palästinenser vor dem Hauptquartier des palästinensischen Militärinformationsdienstes in der Nazareth-Straße in Jenin zu entführen.

Die palästinensischen Offiziere, die außerhalb des Geländes Wachdienst hatten, bemerkten diese zionistischen Operationen und griffen ein.

Die Militärs des zionistischen Besatzerregimes führen fast täglich solche Angriffe durch und verschleppen Palästinenser, denen das Regime üblicherweise vorwirft, gegen seine Interessen zu handeln.

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