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Russland: Sicherheitsfragen in Westasien haben nichts mit JCPOA zu tun

Russland: Sicherheitsfragen in Westasien haben nichts mit JCPOA zu tun

Michail Uljanow, Russlands Botschafter und Vertreter bei den internationalen Organisationen in Wien hat hervorgehoben, die Sicherheitsfragen in Westasien und im Persischen Golf hätten nichts mit den Verhandlungen über die Wiederbelebung des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans -JCPOA- zu tun. Dies seien zwei getrennte Themen.


Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, Uljanow schrieb am Montag in einem Tweet, dass sein Land zwar "den regionalen Sicherheitsdialog im Persischen Golf entschieden unterstützt und befürwortet", dieses Thema jedoch nicht mit Nuklearfragen und den Gesprächen über den JCPOA vermischt werden sollte.

Er betonte, regionale Sicherheitsfragen müssten unabhängig von den JCPOA-Verhandlungen separat behandelt werden.

For the sake of clarity: Russia resolutely supports and advocates for regional security dialogue in the #PersianGulf. But this is a different topic which shouldn’t be mixed up with nuclear issues and the talks on #JCPOA. Security in the region must be addressed separately. https://t.co/jHTWfI7Wsp

— Mikhail Ulyanov (@Amb_Ulyanov) July 5, 2021

In einem weiteren Tweet am selben Tag schrieb Uljanow, dass einige Analysten und Verantwortliche dafür plädierten, neue Themen im Kontext der Wiener Verhandlungen anzusprechen, was "ein Versuch ist, drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen". 

"Das ist unrealistisch und kontraproduktiv. Das vereinbarte Ziel der Gespräche ist lediglich die Wiederbelebung des JCPOA", twitterte der russische Botschafter bei den internationalen Organisationen in Wien. 

In the context of #ViennaTalks some analysts and officials advocate for addressing new topics such as regional security and missiles. An attempt to hit 3 birds with 1 stone. Unrealistic and counterproductive. The agreed goal of the talks is just to restore the original #JCPOA.

— Mikhail Ulyanov (@Amb_Ulyanov) July 5, 2021 

Uljanow schrieb dies als Antwort auf eine Frage, ob Russland diesbezüglich Vorschläge gemacht habe.

In diesem Zusammenhang twitterte auch die Sprecherin des russischen Außenministeriums am Montag, es gebe keine "vernünftige Alternative" zum JCPOA und warnte, dass ohne das Atomabkommen "Frieden und Sicherheit anfälliger werden". 

MFA spox #Zakharova: #JCPOA has no reasonable alternative. Without it, peace and security become more vulnerable. #Iran #nucleardeal pic.twitter.com/Edh8VtVMnh

— Russian Embassy, UK (@RussianEmbassy) July 5, 2021

 In Wien laufen seit Wochen Gespräche zur Fortsetzung des internationalen Atomabkommens mit Iran -JCPOA-. Nach sechs Runden nähern sich die Gespräche nun dem Ende. Bei der letzten Sitzung der Gemeinsamen JCPOA-Kommission bekräftigten die Delegationen ihre Entschlossenheit, die Gespräche fortzuführen, um Lösungen für einige noch nicht gelöste Fragen zu finden.

Am Ende der sechsten Runde der Wiener Gespräche beschlossen die Vertreter Irans und der G4+1 Länder, die Verhandlungen zu vertagen, um zu Konsultationen in ihre jeweiligen Hauptstädte zurückzukehren, da verbliebene Differenzen noch überwunden werden müssen.

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