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Russland enthüllt Verbindungen der US-Streitkräfte zum IS in Afghanistan

Russland enthüllt Verbindungen der US-Streitkräfte zum IS in Afghanistan

Der Sondergesandte des russischen Präsidenten für Afghanistan hat bekannt gemacht, dass Militärkräfte der USA und ihrer Verbündeten in Afghanistan mit der Terrormiliz Islamischer Staat in Verbindung stünden und mit ihr zusammenarbeiteten.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, Zamir Kabulov, der Sondergesandte des russischen Präsidenten für Afghanistan und Direktor des Zweiten Asienbüros des russischen Außenministeriums, sagte am Dienstag auf einer Sitzung des Valdai-Diskussionsclubs in Moskau, er sei sich sicher, dass eine solche Zusammenarbeit zwischen ausländischen Koalitionskräften (angeführt von den USA) und dem IS zuvor schon existiert habe.

"Wir haben aus Afghanistan bestimmte Informationen erhalten, dass diese Kräfte mit der IS-Terrormiliz zusammenarbeiten", erklärte Kabulov.

Der russische Positionsträger verwies auf eine Umzingelung einer großen IS-Gruppe in Nordafghanistan und sagte: "Diese Terroristen wurden mit unbekannten und nicht gekennzeichneten Hubschraubern zum Militärstützpunkt Bagram gebracht und dann zerstreuten sie sich in verschiedenen Gebieten."

In den letzten Jahren haben russische Verantwortliche wiederholt die Möglichkeit einer Verbindung der US-Streitkräfte mit dem IS in Afghanistan und deren Zusammenarbeit im Land kritisiert und eine diesbezügliche Erklärung von Washington sowie Informationen gefordert.

Andererseits haben die Taliban ihre Angriffe in verschiedenen Teilen Afghanistans intensiviert, seit vor zwei Monaten der Abzug der US- und der Koalitionstruppen aus Afghanistan begann. Während afghanische Regierungstruppen gegen die Taliban kämpfen, wurden inzwischen große Teile Afghanistans von den Taliban erobert.

Kabulov warnte, dass die Taliban die Kontrolle über das gesamte afghanische Territorium zurückerlangen könnten, sollten die Friedensgespräche zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban in Dohar scheitern.

Der Sondergesandte des russischen Präsidenten für Afghanistan betonte, dass wenn die afghanisch-afghanischen Friedensgespräche nicht vorankämen, sich das politische und militärische Gleichgewicht im Land zugunsten der Taliban entwickeln werde.

Eine neue Runde innerafghanischer Friedensgespräche zwischen der Regierung und den Taliban endete am Sonntagabend in der katarischen Hauptstadt Doha, ohne, dass eine Einigung zur Beendigung des Krieges und des Konflikts in Afghanistan erzielt wurde.

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