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Krim-Beamter: Ukraine greift Ölbohrplattformen im Schwarzen Meer mit Raketen an

Krim-Beamter: Ukraine greift Ölbohrplattformen im Schwarzen Meer mit Raketen an

Der Vorsitzende der pro-russischen Kräfte auf der Halbinsel Krim sagte, ukrainische Regierungstruppen hätten infolge der monatelangen Militäroffensive Russlands in der Ukraine, Ölbohrplattformen im Schwarzen Meer angegriffen.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet , Sergey Aksyonov schrieb am Montag in einem Beitrag auf seiner Telegram-Seite, dass die ukrainische Armee Raketenangriffe auf Bohrplattformen des Energieunternehmens Chernomorneftegaz im Schwarzen Meer und vor der Küste der Krim, die sich 2014 nach einem Referendum Russland angeschlossen hatte, durchgeführt habe.

„Heute Morgen hat der Feind die Bohrplattformen von Chernomorneftgaz getroffen … Ich stehe in Kontakt mit Kollegen des Verteidigungsministeriums und des FSB. Wir arbeiten daran, Menschen zu retten“, schrieb Aksyonov in seinem Post und bezog sich dabei auf den russischen Inlandsgeheimdienst(FSB).

Aksyonov sagte dem Staatsfernsehen, dass sich zum Zeitpunkt des Angriffs 109 Arbeiter auf den Bohrplattformen befunden hätten und, dass 21 von ihnen evakuiert worden seien. Er fügte hinzu, dass Such- und Rettungsbemühungen für die vermissten Arbeiter im Gange seien.

Mikhail Sheremet, ein Abgeordneter der russischen Staatsduma, warnte davor, dass Moskau nach dem Raketenangriff mit „Vergeltungsschlägen“ auf ukrainische „Entscheidungszentren“ reagieren werde.

Der Angriff ist der erste gemeldete ukrainische Angriff auf die Offshore-Energieinfrastruktur der Krim seit Beginn der Militäroffensive Moskaus Ende Februar 2022.

Russische Verantwortungsträger haben ihre Besorgnis über ukrainische Militärs zum Ausdruck gebracht, die sagten, sie würden gerne die Krim-Infrastruktur – wie die Krim-Brücke, welche die Krim mit Russland verbindet – als Teil einer ukrainischen Gegenoffensive im Süden angreifen.

Die Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland wurden 2014 durch das Referendum, welches das damals ukrainische Territorium Krim unter russische Souveränität brachte, erschüttert. Die USA und die Europäische Union, EU, unterstützten Kiew und weigerten sich, die Ergebnisse des Referendums anzuerkennen, und verhängten daraufhin Sanktionen gegen Moskau.

Darüber hinaus behaupteten die Ukraine sowie die EU und die USA, dass Russland an einem Konflikt beteiligt gewesen sei, der 2014 in der Donbass-Region zwischen Regierungstruppen und ethnischen Russen ausbrach. Der Westen verhängte Sanktionen gegen Russland, nachdem er es der Einmischung bei diesem Konflikt beschuldigt hatte. Moskau bestreitet diesen Vorwurf.

Ende Februar 2022 befahl der russische Präsident Wladimir Putin eine Militäroperation in der Ukraine mit dem Ziel, den Donbass zu „entmilitarisieren“. Bei der Ankündigung der Operation sagte Putin, die Mission ziele darauf ab, „Menschen zu verteidigen, die acht Jahre lang unter Verfolgung und Völkermord durch das Kiewer Regime litten“.

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