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Israel verhindert Hilfen an obdachlose Palästinenser im Westjordanland

Israel verhindert Hilfen an obdachlose Palästinenser im Westjordanland

Das israelische Regime hat die Lieferung humanitärer Hilfen des Roten Halbmondes an obdachlos gewordene Palästinenser, in einem Dorf im Westjordanland, verhindert.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, Das Palästinensische Informationszentrum berichtete am Montag, dass die Militärs des israelischen Regimes einen Tag zuvor die Durchfahrt des LKWs vom Roten Halbmond nach Khirbet Humsa al-Fuqa verweigert hätten, wo kürzlich die Gebäude der Palästinenser abgerissen worden waren.

Im fruchtbaren Jordantal, das etwa 30 Prozent der Fläche des besetzten Westjordanlandes ausmacht, leben weit mehr Palästinenser als israelische Siedler.

Das israelische Regime betrachtet die Region als entscheidend für seine "Sicherheit" und versucht, sie unter offener Missachtung der internationalen Gesetze zu annektieren.

Am 7. Juli 2021 zerstörten die Militärs des zionistischen Regimes in der palästinensischen Beduinensiedlung Humsa al-Fuqa im Jordantal 27 Häuser und Gebäude für die Viehhaltung sowie Wassertanks. Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) teilte mit, der Abriss sei der erste seiner Art seit Februar.

"Die wiederholte Zerstörung ihrer Wohnungen und ihres Eigentums, einschließlich der Hilfeleistungen der humanitären Gemeinschaft, hat verheerende wirtschaftliche, soziale und traumatische Auswirkungen auf die Gemeinschaft, insbesondere die Kinder", warnte das OCHA.

Seit 1967, als das israelische Regime das Westjordanland besetzte, hat das Regime von Tel Aviv Tausende von Siedlern ins Jordantal geschickt. Einige Siedlungen, in denen sie leben, wurden fast ausschließlich auf privatem palästinensischem Land gebaut.

Bereits im März 2019 berichtete das Palästinensische Zentralamt für Statistik (Palestinian Central Bureau of Statistics – PCBS), dass das israelische Regime im Zuge eines Enteignungsprozesses mehr als 85 Prozent – ​​oder 27.000 Quadratkilometer – der historischen Gebiete Palästinas besetzt habe. Dem Bericht zufolge leben Palästinenser heute nur noch auf 15 Prozent ihres Landes, das ihr Besitz ist.

Die im Jordantal lebenden Palästinenser werden aufgrund der Militärübungen des israelischen Regimes in der Region regelmäßig evakuiert. Ein Großteil des Tals wird vollständig vom Militär dieses Regimes kontrolliert.

Tel Aviv zerstört routinemäßig palästinensische Häuser im besetzten Westjordanland. Zum Teil ordnet das Regime auch den palästinensischen Eigentümern an, ihre eigenen Häuser abzureißen oder die Kosten für den Abriss zu bezahlen.

Die Palästinenser wollen das Westjordanland als Teil eines künftigen unabhängigen palästinensischen Staates mit dem Osten von Al-Quds (Ostjerusalem) als Hauptstadt.

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