Iran

US-Finanzministerium lässt Überweisung von Spendengeldern für Erdbebenopfer in Iran nicht zu

US-Finanzministerium lässt Überweisung von Spendengeldern für Erdbebenopfer in Iran nicht zu

Zwei in den USA ansässige Iraner, die über 200.000 Dollar Spendengelder für die Erdbebenopfer in Iran gesammelt hatten, haben erklärt, Facebook und YouCaring hätten die Summe beschlagnahmt.

Der im Bundesstaat Detroid ansässige iranische Arzt Tohid Najafi hatte über Facebook mehr als 200.000 Dollar Spendengelder für die Opfer des jüngsten Erdbebens in Westiran gesammelt, als er plötzlich eine Facebook-Mitteilung bekam mit der Nachricht, die Gelder seien beschlagnahmt und könnten nicht nach Iran überwiesen werden.

Laut Facebook hieß es, solange es keine Genehmigung des US-Finanzministerium gibt, verbleibe dieser Betrag auf dem Konto.

Eine andere in den USA lebende Iranerin, Tara Kangarlu hatte ebenfalls einen Aufruf gestartet und über YouCaring dazu aufgefordert, für die Erdbebenopfer in Iran zu spenden. Allein in den ersten 30 Minuten seien 2.000 Dollar zusammengekommen.

Doch auch ihre Bemühungen blieben erfolglos. Die Seite wurde gesperrt mit der Begründung, dass Iran von Sanktionen betroffen sei.

Das US-Finanzministerium für ausländische Kapitalkontrolle hat zwar Spendengelder von den Sanktionen ausgenommen, für die Überweisung des Geldes ist jedoch eine spezielle Befugnis erforderlich.


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