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Iran und Syrien gründen gemeinsame Bank und Freihandelszonen

Iran und Syrien gründen gemeinsame Bank und Freihandelszonen

Iran und Syrien haben vereinbart, eine gemeinsame Bank und Sonderwirtschaftszonen einzurichten, um ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken, so der iranische Verkehrsminister Rostam Qassemi, der Anfang dieser Woche nach Damaskus gereist war.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, Qassemi sagte am Donnerstag, dass Iran und Syrien ihre Wirtschafts- und Handelsbeziehungen erheblich ausbauen werden, nachdem das arabische Land fast ein Jahrzehnt lang Krieg und Terrorismus hinter sich gelassen habe. Er hob hervor, dass er während seiner Syrien- Reise mit den syrischen Behörden über die Einrichtung gemeinsamer Freihandelszonen gesprochen habe.

Der Minister sagte, dass der Verantwortliche der iranischen Regierung für Freihandelszonen bald nach Syrien reisen wird, um endgültige Abkommen zu diesem Thema zu unterzeichnen.

Iran hat seit dem Ausbruch der Gewalt in Syrien im Jahr 2011 einen wichtigen Beitrag zum syrischen Krieg gegen den Terrorismus geleistet. Teheran hat versprochen, Damaskus auch nach dem Krieg beim Wiederaufbau zu unterstützen.

Qassemi sagte, er habe auch mit den syrischen Behörden Vereinbarungen über die Gründung einer gemeinsamen iranisch-syrischen Bank getroffen.

„Es wurde vereinbart, dass die gemeinsame Bank in Syrien gegründet wird. Dementsprechend wird erwartet, dass iranische und syrische Banken im jeweils anderen Land Filialen errichten“, sagte er.

Dem Minister zufolge werden die iranischen und syrischen Amtsträger in naher Zukunft Treffen abhalten, um erste Vereinbarungen, die während seines Besuchs in Syrien getroffen wurden, abzuschließen.

Die Gespräche sollen sich in Zukunft auf eine verstärkte Präsenz iranischer Produktionsunternehmen in Syrien konzentrieren, darunter diejenigen, die Landmaschinen und -ausrüstung herstellen, um die landwirtschaftliche Aktivität in dem arabischen Land in der Nachkriegszeit anzukurbeln.

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