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Iran kritisiert israelische Aggression gegen Palästinenser und bezeichnet VAE als Komplizen israelischer Verbrechen

Iran kritisiert israelische Aggression gegen Palästinenser und bezeichnet VAE als Komplizen israelischer Verbrechen

Iran hat die israelische Gewalt gegen palästinensische Gläubige in der al-Aqsa-Moschee scharf verurteilt und erklärt, das Regime habe den Palästinensern keine andere Wahl gelassen, als Widerstand gegen solche Aggressionen zu leisten.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, "Die am Vorabend von Eid al-Adha stattfindende Aggression wird aufs Schärfste verurteilt, und Iran bringt seine Abscheu über das Vorgehen zum Ausdruck", sagte der Sprecher des Außenministeriums, Saeed Khatibzadeh, am Montag auf einer Pressekonferenz.

Er sagte, Iran werde weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um solche Gewalttaten und Aggressionen zu verhindern, und stellte fest, dass die vereinte Stimme der islamischen Welt hilfreich sein kann.

Zu der kürzlichen Eröffnung der emiratischen Botschaft in Tel Aviv sagte Khatibzadeh, das israelische Regime gehe davon aus, dass es sich durch solche Handlungen eine gewisse Legitimität verschaffen kann, während es sich tatsächlich am Tiefpunkt seiner Legitimität befindet.

Israel als Regime, das seit Jahrzehnten die Quelle von Gewalt und Terror in der Region sei, könne durch solche Taten keine Legitimität erlangen.

„Die Vereinigten Arabischen Emirate sollten wissen, dass sie für die Unruhen verantwortlich sind und für das, was in dieser Region durch die Präsenz des Besatzer-Regimes von al-Quds passieren würde“, fügte der Sprecher hinzu.

Am Sonntagmorgen brachen  Dutzende Siedler, unterstützt von israelischen Truppen,  in den Innenhof der al-Aqsa-Moschee ein und verletzten Dutzende palästinensische Gläubige.

Nach Angaben der offiziellen palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa überfielen Dutzende israelische Polizisten das Gelände und machten den Weg für Hunderte Siedler frei, die in die Höfe einbrachen, nachdem es fast vollständig von muslimischen Gläubigen geräumt worden war.

In den letzten Jahren haben die Aggressionen israelischer Siedler gegen die Palästinenser in den besetzten Gebieten stark zugenommen. Siedler brechen mit Unterstützung israelischer Truppen regelmäßig in die al-Aqsa-Moschee ein und greifen palästinensische Gläubige an.

"Iran toleriert keine Unruhen in Afghanistan"

Khatibzadeh äußerte sich auch zur Lage in Afghanistan. Iran betrachte die Sicherheit Afghanistans als seine eigene und dulde keine Unruhen im Nachbarland, sagte er.

„Wir kontrollieren und überwachen die Situation an den Grenzen sorgfältig. Wir bewerten die Situation und werden dies auch weiterhin tun“, so Khatibzadeh.

Er machte deutlich, dass der einzige Weg, um Frieden in Afghanistan zu erreichen, darin besteht, dass die Kriegsparteien miteinander in den Dialog treten. Weiter hieß es, Iran habe eine Initiative zur Ausrichtung innerafghanischer Gespräche gestartet und werde den Prozess fortsetzen.

„Wir stehen in aktivem Kontakt mit afghanischen Gruppen. Wir sind bereit, diesen persönlichen Prozess fortzusetzen. Wir begrüßen jede Initiative auf diesem Weg und tragen dazu bei“, fügte der Sprecher hinzu.

Die militante Taliban-Gruppe sagt, sie habe 85 Prozent des afghanischen Territoriums besetzt, eine Erklärung, die Regierungsverantwortliche als Teil einer Propagandakampagne zurückgewiesen haben.

Khatibzadeh sagte am 9. Juli, dass die iranisch-afghanischen Grenzgebiete in voller Sicherheit seien, nachdem die Taliban behaupteten, sie hätten den Hauptkanal des vom Krieg zerrütteten Landes für den Handel mit Iran erobert.

„Die Grenzen der Islamischen Republik Iran sind aufgrund der eifrigen Grenzwächter unseres Landes in völliger Ruhe und Sicherheit, und an der Grenze unseres Landes zu Afghanistan gibt es keine Unsicherheit“, sagte er.

Iran hat sich in den letzten Monaten wiederholt für Maßnahmen zur Friedenssicherung in Afghanistan ausgesprochen. Anfang dieses Monats veranstaltete Teheran eine neue Runde innerafghanischer Gespräche zwischen der Regierung des Landes und den Taliban in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft Afghanistans.

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