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Iran: IAEA sollte politischem Druck nicht nachgeben

Iran: IAEA sollte politischem Druck nicht nachgeben

Der stellvertretende iranische Außenminister für politische Angelegenheiten hob hervor, dass die Internationale Atomenergiebehörde, IAEA, ihren technischen Charakter bewahren müsse und nicht politischem Druck nachgeben dürfe.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, Ali Bagheri Kani erklärte am Montag in einem Interview mit dem Fernsehsender  Al-Jazeera: "Iran wird seine Nuklearaktivitäten in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Nuklearabkommens fortsetzen und ausbauen."

Bagheri sagte, die USA hätten keine andere Wahl, als die neue Realität des Atomabkommens zu akzeptieren, und fügte hinzu: "Wenn sich die andere Seite nicht verpflichtet fühlt, gibt es keinen Grund für Iran, sich von seiner Nuklearpolitik zurückzuziehen."

Zu den regionalen Entwicklungen und Fragen sagte der iranische Vizeaußenminister: "Regionale Fragen werden nur zwischen den Ländern der Region diskutiert."

Vergangene Woche hatte Bagheri Kani hervorgehoben, dass der Erfolg der Atomgespräche am 29. November in Wien vom "ernsthaften Willen" und der "praktischen Bereitschaft" der anderen Seite abhänge, "die Sanktionen aufzuheben".

Am Montagabend ist in diesem Zusammenhang der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde, Rafael Grossi, an der Spitze einer Delegation in Teheran eingetroffen, wo er von Behrouz Kamalvandi, dem Sprecher der iranischen Atomenergieorganisation empfangen wurde. Geplant sind Gespräche mit Mohammad Eslami, dem Leiter der iranischen Atomenergieorganisation, und Hossein Amir-Abdollahian, dem iranischen Außenminister, schwerpunktmäßig über die Schaffung eines klaren Rahmens für die Zusammenarbeit zwischen der iranischen Atomenergieorganisation und der Internationalen Atomenergiebehörde, IAEA.

Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde twitterte bezüglich seines Besuches in Teheran: "In direkten Gesprächen mit den iranischen Verantwortlichen kann die IAEA die Verifikationsaktivitäten in Iran hoffentlich wieder aufnehmen."

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Said Khatibzadeh, sagte unterdessen bei seiner wöchentlichen Pressekonferenz am Montag mit Bezug auf Grossis Besuch in Teheran: "Es wurde immer versucht, bei den Beziehungen Irans mit der technischen Agentur die Garantien, Statuten und Verfahren der Agentur zu berücksichtigen."

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