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IAEA-Generaldirektor begrüßt "sehr konstruktive" Gespräche in Iran

IAEA-Generaldirektor begrüßt

Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergieagentur, IAEA, hat gesagt, er habe im Rahmen seines Besuches in Iran "sehr konstruktive" Gespräche mit iranischen egierungsverantwortlichen geführt.

Wie die Ahlulbayt Nachrichtenagentur ABNA berichtet, "Wir hatten einen langen Tag voller Diskussionen, Gespräche und Verhandlungen" mit iranischen Regierungsverantwortlichen, sagte Rafael Grossi am Dienstagnachmittag in einem exklusiven Interview mit dem Nachrichtensender Press TV.

Während seines Teheran-Besuchs traf Grossi mit dem iranischen Außenminister Hossein Amir-Abdollahian und dem Leiter der iranischen Atomenergieorganisation Mohammad Eslami zusammen.

"Wir haben eine wichtige Reihe von Themen, die wir auf technischer Ebene diskutieren müssen, und wir haben uns damit beschäftigt", sagte Grossi über den Inhalt der Gespräche.

Rafael Grossi fügte hinzu: "Die Beziehung zwischen der Agentur und Iran ist dauerhaft …sie ist kontinuierlich".

In ihrem jüngsten Quartalsbericht bestätigte die Agentur, dass sie ihre routinemäßigen behördlichen Überprüfungen des iranischen Atomenergieprogramms durchführt habe.

Die USA und ihre westlichen Verbündeten erheben jedoch regelmäßig unbegründete Vorwürfe bezüglich der Qualität der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Iran und der IAEA. Teheran weist diese Vorwürfe zurück und bekräftigt seine ständige Absicht, transparent mit dem internationalen Gremium zusammenzuarbeiten.

Über die Haltung der IAEA bezüglich der Terroranschläge auf einige iransiche Atomwissenschaftler sagte Grossi: "Der Einsatz von Gewalt wird absolut verurteilt".

Grossi verurteilte auch die Weigerung bestimmter Parteien auf der ganzen Welt, dem Atomwaffensperrvertrags NPT beizutreten, und bezeichnete die Beteiligung an diesem Vertrag als "sehr wichtig".

Der IAEA-Generaldirektor wurde auch zum Thema des Atomwaffenprogramms der USA sowie zum Ausstieg Washingtons aus dem Atomabkommen mit Iran sowie zur Wiedereinführung von Sanktionen gegen die Islamische Republik befragt.

Das Mandat der IAEA sei ein "Nichtverbreitungsmandat, kein Abrüstungsmandat", sagte er und ergänzte, die USA für ihre Verstöße gegen das Atomabkommen verantwortlich zu machen, sei außerhalb der Zuständigkeit der Agentur.

"Die Agentur hat oder hatte keine Befugnisse in Bezug auf die politische Entscheidung eines Landes, im Abkommen zu bleiben oder aus dem Abkommen auszutreten", ergänzte er.

"In dieser Hinsicht haben wir also weiterhin die Einhaltung oder Nichteinhaltung der nuklearen Aspekte des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans -JCPOA- überprüft. Und das tun wir auch weiterhin", fügte er hinzu.

"Die IAEA kann nicht an der Lösung des Sanktionsproblems beteiligt sein. Dies ist ein politisches Problem, das zwischen den USA und Iran gelöst werden muss, und ich hoffe, dass sie dies tun können.

Grossi ist am Montagabend in Teheran eingetroffen.

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